Erzbischof Foley: Glaube will verbreitet werden

Eröffnung des Kongresses „Theologie und Kommunikation“ in Rom

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ROM, 13. September 2007 (ZENIT.org).- Erzbischof John Foley, ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel, hat in einem einzigen Satz das zusammengefasst, was von manchen bereits als „Theologie der Kommunikation“ bezeichnet wird: „Gott ist Wahrheit und Gott ist Liebe – und beides bedarf der Kommunikation.“



Der neue Pro-Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem äußerte diese Worte am vergangenen Freitag bei der Eröffnung eines fünftägigen Kongresses zum Thema „Theologie und Kommunikation“.

Erzbischof Foley führte aus, dass „das Wesen unseres Glaubens mit der Kommunikation einhergeht: Da ist die Mitteilung, ja die Kommunion von Vater, Sohn und Heiligem Geist, die Mitteilung des Seins in der Schöpfung, die Mitteilung durch die Offenbarung, die Mitteilung des Wortes, das im Schoß der seligen Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat und Mensch wurde.“ Die „erhabenste Kommunikation“ sei in der Heiligen Kommunion gegeben; sie vollziehe sich, wenn der Gläubige den Leib und das Blut Christi empfange.

„Auch wenn ich nicht mehr offiziell mit dem Bereich der kirchlichen Kommunikation zu tun habe, ist man niemals weit von der Kommunikation, der Veranschaulichung und Darlegung der Wahrheit über Jesus entfernt“, hob der 71 Jahre alte Erzbischof hervor. „Die Mitteilung und ihre Würde sind nicht nur ... im zwischenmenschlichen Leben wesentlich, sondern auch in der Beziehung mit Gott.“

Die Tagung wurde von der Päpstlichen Universität Gregoriana organisiert und stand unter der Schirmherrschaft des dort ansässigen Interdisziplinären Zentrums für Soziale Kommunikationsmittel.