Erzbischof Foley über die beiden Grundpfeiler der Kommunikation

Die Medien dienen dem Frieden

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ROM, 14. Juni 2005 (ZENIT.org).- Wahrheit und Gerechtigkeit sind die beiden Grundpfeiler, die eine Kommunikation im Dienst der Verständigung unter den Völkern ermöglichen. Das sagte Erzbischof John Foley, Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, am vergangenen Freitag vor den Teilnehmern eines ökumenischen Treffens zum Thema "Die Kirche in der der digitalen Gesellschaft" in Rom.



"Wahrheit und Gerechtigkeit sind zwei Kriterien, die weder auf einer bestimmten Ideologie beruhen noch ein spezifisches Bekenntnis voraussetzen", sagte der Erzbischof. Vielmehr gehörten sie "einer Sphäre des spezifisch Menschlichen an" und seien heute dringend notwendig. Ja, jeder Winkel dieser Erde würde heute geradezu nach Wahrheit und Gerechtigkeit lechzen, betonte Erzbischof Foley in seinem Vortrag.

"Die Kirche möchte die Schwelle überschreiten, die in ein neues Zeitalter führt. Und sie tut das, indem sie den wahren Wert der Werkzeuge erkennt, die Gott den Menschen schenkt und die dazu befähigen, den Dialog zwischen den Personen aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise werden sie zu Instrumenten des Wissens, des gegenseitigen Verstehens und der Solidarität."

Mit den Medienleuten teile die Kirche das Bemühen, "Mauern einzureißen und Brücken zu bauen, ohne sich dabei zu erlauben, von Vorurteilen beeinflusst zu werden". So könne "die Bande der Freundschaft unter den Völkern" gefestigt werden, "die für die friedliche Koexistenz notwendig und unentbehrlich sind".

Das von der "European Christian Internet Conference" ("Internet-Konferenz der Christen Europas") veranstaltete Treffen ging am vergangenen Sonntag zu Ende.