Erzbischof Foley: Wahrhaftigkeit ist ein Recht

Jugendliche sollen Medien aktiv mitgestalten

| 375 klicks

ROM, 21. März 2007 (ZENIT.org).- Die Jugend habe das Recht, von den Massenmedien Wahrhaftigkeit und Respekt einzufordern, unterstrich Erzbischof John Foley, Präfekt des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmedien, am Montag bei der Eröffnung eines Jugendtreffens im italienischen Messina.



Der Kurienerzbischof wies bei der Begegnung, die von den italienischen Presseverbänden UCSI und APS organisiert worden war, darauf hin, dass es nie zu früh sei, sich mit den Medien zu beschäftigen. Man sollte das aber nicht nur als Konsument tun, sondern vor allem auch als Mitgestalter.

„Ihr habt das Recht auf Wahrhaftigkeit“, hob Erzbischof Foley hervor. „Die Medien haben die Pflicht, die Wahrheit und nur über die Wahrheit zu berichten. Ihr habt das Recht, es von ihnen zu verlangen!“

Der 71-jährige Kurienerzbischof erinnerte die Jugendlichen daran, dass sie auch ein Recht darauf hätten, dass ihre Würde geachtet werde. „Die Medien haben eine Verpflichtung, euch respektvoll zu behandeln. Ihr habt ein Recht, es zu verlangen!“

Die Medien dürften niemals danach trachten, die jungen Menschen auszunutzen und ihnen Versuchungen anstatt stichhaltiger intellektueller und geistiger Nahrung anzubieten. „Ihr habt das Recht, von den Medien, die ja dem Schutz des Gemeinwohls dienen sollen, zu verlangen, dass sie für Gerechtigkeit einstehen, sich jeder Gewalt entgegenstellen und Korruption verurteilen.“

Schließlich rief Erzbischof Foley die Verantwortlichen in den Medien und die Jugendlichen dazu auf, eine positive Haltung einzu nehmen und sich von Klagen nicht lähmen zu lassen. Sie sollten vielmehr „durch die Verbreitung der Frohen Botschaft von Jesus Christus und das Wirken so vieler Leute und Anstalten in der Welt, die wundervolle Arbeit in seinem Namen tun“, ihren Beitrag zur Umwandlung der Gesellschaft leisten.