Erzbischof Jean-Pierre Bernard Ricard von Bordeaux, Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz

| 431 klicks

ROM, 23. Februar 2006 (ZENIT.org).- Am 24. März wird Papst Benedikt XVI. dem Erzbischof von Bordeaux, Msgr Jean-Pierre Bernard Ricard (62), im Rahmen eines Konsistoriums die Würde eines Kardinals verleihen.



Jean-Pierre Bernard Ricard wurde am 26. September 1944 in Marseille (Frankreich) geboren. Nach dem Studium am diözesanen Priesterseminar sowie am Pariser \"Institut Catholique\" wurde er am 5. Oktober 1968 von Erzbischof George Jacquot zum Priester geweiht.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 17. April 1993 zum Bischof von Grenoble. Am 6. Juni 1993 wurde der Priester von Robert-Joseph Kardinal Coffy zum Bischof geweiht. Drei Jahre später, am 4. Juli 1996, wurde er durch den Papst zum Bischof von Montpellier ernannt. Neben seiner Hirtenfunktion übte er von 1999 bis 2001 das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden der französischen Bischofskonferenz aus, ehe er am 21. Dezember 2001 zum Erzbischof von Bordeaux ernannt wurde.

Erzbischof Ricard ist Mitglied der Römischen Glaubenskongregation und der Theologenkommission \"Ecclesia Dei\" sowie Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz.