Erzbischof John Foley: Medien im Dienst von Wallfahrten

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ROM, 16. Februar 2007 (ZENIT.org).- Medien könnten nicht nur wirkungsvoll eingesetzt werden, um für Wallfahrten zu werben, sondern auch, um über den Fortgang einer Pilgerfahrt zu berichten, unterstrich Erzbischof John Foley, Präsident des Päpstlichen Rates für die Sozialen Kommunikationsmittel, als er am Mittwoch die Vertreter einer US-amerikanischen Organisation in Rom begrüßte, die Pilgerfahrten zum Nationalheiligtum der Unbefleckten Empfängnis in Washington D.C. organisiert.



„Es ist angemessen, dass diejenigen, die Pilgerreisen fördern, nach Rom kommen, zu einem der bedeutendsten Pilgerziele der Welt“, bekräftigte der Erzbischof bei der Begrüßung. Er führte seinen Gästen den christlichen Sinn von Pilgerreisen vor Augen, und ermutigte sie, ihre Romreise als Einladung zu einem besonderen Gebet an einem besonderen Ort zu verstehen, wovon sie sicherlich nur profitieren könnten.

Der Kurienerzbischof, der neben Katholischer Theologie auch Journalismus studiert hatte, ehe er 1984 von Papst Johannes Paul II. zum Präsidenten des genannten Päpstlichen Rates ernannt worden war, erzählte den Pilgern aus den USA von seinen persönlichen Erfahrungen beim Zweiten Vatikanischen Konzil. Damals sei er in der Petersbasilika zugegen gewesen, als das Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel Inter Mirifica vorgestellt worden sei. Er habe sich allerdings zum damaligen Zeitpunkt nicht vorstellen können, dass er 44 Jahre später selbst Vorsitzender dieses Rates sein würde.

Der Päpstliche Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel koordiniert die Tätigkeiten der Kurie in der Nutzung und Verbreitung des Evangeliums durch moderne Kommunikationsmittel und Massenmedien.

Wie Erzbischof Foley bekannte, nutze die Weltkirche die Massenmedien noch nicht im ausreichenden Maß; umgekehrt würden die Massenmedien das Potenzial der Kirche kaum in Anspruch nehmen. Daher erklärte der Erzbischof, dass einer der wichtigsten Aufgaben des von ihm geleiteten Rates darin bestehe, die Bischöfe zu ermutigen, die Frohe Botschaft durch die verschiedenen Medien in die Welt hinauszutragen. „Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen dieser Wege zu vernachlässigen.“