Erzbischof Lajolo wird Präsident der Päpstlichen Kommission und des Governatorats im Vatikanstaat

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ROM, 22. Juni 2006 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. wird Erzbischof Giovanni Lajolo, den Sekretär für die Beziehungen des Heiligen Stuhls mit den Staaten, am 15. September offiziell zum neuen Präsidenten der Päpstlichen Kommission für den Staat Vatikanstadt und des Governatorats der Vatikanstadt ernennen.



Wie das Pressebüro des Heiligen Stuhls heute, Donnerstag, bekannt gab, hat der Heilige Vater das aus Altersgründen eingereichte Rücktrittsgesuch von Kardinal Edmund Casimir Szoka (78), des Vorgängers von Erzbischof Lajolo in diesen beiden Ämtern, angenommen und diesen gebeten, seinen Dienst noch bis zum 15. September zu versehen.

Erzbischof Giovanni Lajolo, der jetzige "Außenminister" des Vatikans, wurde am 3. Januar 1935 in Novara (Italien) geboren und empfing am 29. April 1960 das Sakrament der Priesterweihe. 1988 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Titularerzbischof von Caesariana und zum Sekretär der Güterverwaltung des Heiligen Stuhls ernannt. Am 7. Dezember 1995 erfolgte die Ernennung zum Apostolischen Nuntius in der Bundesrepublik Deutschland und am 7. Oktober 2003 jene zum Substitut im vatikanischen Staatssekretariat. Dort leitete Erzbischof Lajolo die Abteilung für äußere Angelegenheiten.