Erzbischof Leonardo Sandri: Friedenssehnsucht darf nicht nachlassen

Amtsantritt des neuen Präfekten der Kongregation für die Orientalischen Kirchen

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ROM, 3. Juli 2007 (ZENIT.org).- Am Tag der Übernahme seiner neuen Aufgabe als Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen rief Erzbischof Leonardo Sandri, bisheriger Substitut im Staatssekretariat, dazu auf, in den Bestrebungen nach dem Frieden der Völker des Nahen Ostens nicht nachzulassen: „Man darf sich nicht an die Gewalt gewöhnen“, betonte er nach einer heute veröffentlichten Presseerklärung seiner Kongregation.



Der neue Präfekt gab am heutigen Dienstag während des Festaktes im Vatikan eine von Herzen kommende Antwort auf die zahlreichen Appelle Papst Johannes Pauls II. und Papst Benedikts XVI. zur Wiederherstellung des Friedens im Heiligen Land, im Libanon und im Irak, „indem er zusammen mit allen Mitgliedern der Kongregation die symbolische Geste der Entzündung einer Lampe vor der Ikone der Heiligen Mutter Gottes ausführte“. Unter den Anwesenden befanden sich auch Botschafter und Diplomaten aus dem Nahen Osten, aus Europa und aus zahlreichen anderen Ländern.

Die Kongregation für die Orientalischen Kirchen bemüht sich darum, die Verbindung mit den katholischen, orientalischen Kirchen zu suchen, um deren Wachstum zu fördern und deren Rechte zu sichern sowie - neben dem liturgischen, disziplinären und geistlichen Erbe der lateinischen Kirche - auch das Erbe der verschiedenen orientalischen christlichen Traditionen lebendig und vollständig zu erhalten. Sie hat ihren Sitz in Rom, Via della Conciliazione 34, im so genannten Palazzo dei Convertendi.