Erzdiözese Seoul (Südkorea): Umfrageergebnisse verdeutlichen Beitrag der Charismatische Erneuerung

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SEOUL, 22. Juni 2006 (ZENIT.org).- In der Erzdiözese Seoul in Südkorea trägt die Charismatische Erneuerung in besonderem Maße zur Stärkung des Glaubenslebens der koreanischen Katholiken bei. Das geht aus einer Untersuchung des "Seoul Diocesan Pastoral Research Center", des diözesanen Pastoralforschungszentrums, hervor.



Die Befragung von 2.800 Christen, die in verschiedenen Gruppen der charismatischen Erneuerungsbewegung eingebunden sind und zu 50 Prozent in der südkoreanischen Hauptstadt wohnen, förderte folgende Erkenntnisse zutage:

43,8 Prozent der Befragten bestätigte den großen geistlichen Wachstumsschub, den sie dank der Teilnahme an Gebetsgruppen erfahren hätten; 19,3 Prozent sprachen von einer "Stärkung" ihres Glaubens, und zwar dank einer persönlichen Erfahrung des Wirkens des Heiligen Geistes; 12,2 Prozent gaben an, dass sie im Gebet konkrete Lösungen für ihre familiären Probleme fänden, und 8.3 Prozent berichteten über innere Heilungen.

Viele Laien, die in der Untersuchung zu Wort kamen, waren der Überzeugung, dass die Priester aus der Charismatischen Erneuerung großen Nutzen ziehen könnten, da diese zu einem tieferen Erlebnis des christlichen Glaubens führe, einer intensiveren Lektüre der Heiligen Schrift und einer größeren Freude daran, den Glauben weiterzugeben.

Unter den 48 Millionen Einwohnern Südkoreas leben rund 4 Millionen Katholiken.