Erzdiözese Wien beteiligt sich am "Radel-Monat" Mai

"Für Umwelt und Gesundheit geht's besser mit dem Rad!"

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 297 klicks

Der Monat Mai steht in Österreich schon zum vierten Mal im Zeichen des Fahrrads. In allen neun Bundesländern sind die Österreicher eingeladen, ihr Auto in der Garage zu lassen und sich am „Radel-Monat“ Mai zu beteiligen: „Für Umwelt und Gesundheit geht's besser mit dem Rad!“ Am Ende werden die ausdauerndsten Radler mit besonderen Preisen ausgezeichnet.

Alex Hager, Sprecher der Radlobby Österreich, erläutert das Projekt: „Wir rufen die Firmen auf: ‚Gründen Sie Teams, machen Sie etwas gemeinsam!‘. Es gibt natürlich auch schöne Sachen zu gewinnen. Im Mai gibt es jetzt jeden Tag Radl-Lotto. Es wird täglich ein Teilnehmer gefragt, ob er mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist. Wenn ja, kann er einen Preis bis zu einem Rad, einem Luxusdinner oder auch einer Städtereise gewinnen. Im Juni findet die Team-Schlussverlosung statt. Wenn es ein Team schafft, die Hälfte der Tage mit dem Rad in die Arbeit zu kommen, kann es viele Preise gewinnen. Hauptpreis bundesweit ist eine Ballonfahrt für das ganze Team oder das Körpergewicht des Teams in Mannerschnitten.“

Auch Mitarbeiter der Erzdiözese nehmen an der Aktion teil. Im letzten Jahr zählten ihre Mitarbeiter zu den 50 besten Teilnehmern. Einer von ihnen ist Bischofsvikar Pater Darius Schutzki CR, der jeden Tag zur Arbeit radelt: „Ich bin viel schneller am Ziel, und es ist einfach lustiger mit dem Rad als mit dem Auto im Stau zu stehen. Je mehr wir uns körperlich bewegen, desto mehr Beispiel geben wir für alle anderen.“

Markus Gerharter, Umweltbeauftragter der Erzdiözese, erklärt zur begeisterten Aufnahme des Projekts bei seinen Kollegen: „Es ist gar nicht schwer, die Mitarbeiter zu motivieren. Ich habe letztes Jahr dazu aufgerufen. Es haben sich viel mehr Mitarbeiter angemeldet, als ich erwartet habe. Die Radständer im Erzbischöflichen Palais waren teilweise übervoll. Bei den etwa 2.000 Firmen, die österreichweit mitgemacht haben, waren wir unter den Top 50 Firmen. Das hat meine Erwartungen weit übertroffen. Das hat gezeigt: Unseren Mitarbeitern ist bewusst, dass es Sinn macht, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wo dies möglich ist.“