EU-Beitritt der Türkei: Eine Frage der Religionsfreiheit

Das teilte der Kommissar für die EU-Erweiterung mit

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ROM, 9. Mai 2003 (ZENIT.org).- Der Kommissar für die EU-Erweiterung, Günther Verheugen, hat darauf hingewiesen, dass die mangelnde Religionsfreiheit in der Türkei eines der Haupthindernisse für deren EU-Beitritt sei.



Der ehemalige deutsche Außenminister wurde am Donnerstag vom Sekretär des Heiligen Stuhls für die Beziehungen zu den Staaten, Erzbischof Jean-Louis Tauran im Vatikan empfangen, wonach er sich zu diesem Thema äußerte.

Anerkennend äußerte sich Verheugen über die Absicht der Türkei, "sobald wie möglich" die Bedingungen für einen Verhandlungsbeginn zu einem eventuellen EU-Beitritt zu erfüllen. Im Jahr 1999 wurde der Türkei der Kandidatenstatus verliehen.

"Doch zu den ungelösten Problemen gehören die Grundrechte und insbesondere die Religionsfreiheit, was eines der schwierigsten Probleme sein wird", so Verheugen.