Eucharistischer Weltkongress 2008 in Québec (Kanada), Gelegenheit zur christlichen Erneuerung

Kardinal Ouellet rechnet mit 15.000 Teilnehmern

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CORNWALL, 17. Oktober 2007 (ZENIT.org).- Der 49. Internationale Eucharistische Kongress, der im Juni 2008 in Québec stattfinden wird, stellt nach Worten des Apostolischen Nuntius in Kanada eine einmalige Gelegenheit zur Wiederentdeckung der zentralen Bedeutung des Altarsakraments im christlichen Leben dar.



Erzbischof Luigi Ventura kündigte am Montag zum Auftakt der Jahresvollversammlung der kanadischen Bischofskonferenz in Cornwall an, dass der Kongress die Feiern zum 400. Jahrestag der Gründung der Stadt Québec „durch die Offenheit für die geistliche Dimension“ zusätzlich bereichern werde; zusammen mit dem Gründungsjubiläum werde schließlich auch „die Ankunft des katholischen Glaubens in diesem Teil der Erde“ feierlich begangen, fügte der offizielle Vertreter des Heiligen Stuhls hinzu.

Der Gastgeber, Erzbischof Marc Kardinal Ouellet, wandte sich während der Sitzungen in Cornwall zum letzten Mal vor dem Eucharistischen Kongress an die im Plenum versammelten mehr als 80 Bischöfe. Er unterrichtete sie über den Stand der Vorbereitungen und erklärte, dass mit rund 15.000 Kongressteilnehmern gerechnet werde. Sie alle werden vom 15. bis zum 22. Juni 2008 das Leitwort „Die Eucharistie, Geschenk Gottes für das Leben der Welt“ vertiefen.

Der Apostolische Nuntius wies in seiner Eröffnungsansprache nicht nur auf den zentralen Stellenwert der Eucharistie im Leben des einzelnen Christen und der christlichen Gemeinschaften hin; überdies spiele sie beim Aufbau einer besseren Gesellschaft eine entscheidende Rolle.

Eucharistische Weltkongresse gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel alle vier Jahre. Im Mittelpunkt stehen die Feier der Eucharistie, Anbetung und Katechese. Durch die Versammlung wird exemplarisch bezeugt, dass Jesus Christus im Geheimnis der Eucharistie die Mitte des Lebens der Kirche und ihrer Sendung ist.