Europäische Verfassung: Erster Schritt zur Anerkennung von Kirchen und Glaubensgemeinschaften

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BRÜSSEL, 6. April 2003 (ZENIT.org).- Die neuen Entwürfe der zukünftigen europäischen Verfassung, die am Freitag in der Vollversammlung des Europäischen Konvents in Brüssel vorgestellt worden sind, enthalten die Anerkennung des rechtlichen Status der Kirchen und Glaubensgemeinschaften.



"Der Artikel 37 des Entwurfs ist ein bedeutungsvoller Schritt in die richtige Richtung, auch wenn er nicht vollständig die Aufnahme der religiösen Erfahrung in der Verfassung widerspiegelt", heißt es bei Christen für Europa.

Die Organisation machte geltend, dass "die Formulierung des Artikels 37 weiter verbessert werden könnte, indem man die institutionelle Autonomie der Kirchen, beziehungsweise die Identität der religiösen Konfessionen ausdrücklich erwähnt", berichtete Radio Vatikan.

"Christen für Europa" drückte auch Befriedigung über die Arbeit ihrer Mitglieder aus, "die ihr Bestes gegeben haben, um in den Verfassungsentwurf einzubringen, was der Vertrag von Amsterdam bezüglich der Anerkennung des Status der Kirchen und Glaubensgemeinschaften festlegt und auch, was die Einrichtung eines ‚regelmäßigen Dialogs' zwischen den religiösen Bekenntnissen und der Europäischen Union betrifft".