Europäischer Familienkongress in Rom widmet sich der Frage der Erziehung

„Europas Zukunft mitgestalten – Familie und Erziehung“

| 1332 klicks

ROM, 14. November 2007 (ZENIT.org).- Die Stärkung der Familien ist das Ziel des Europäischen Familienkongresses „Europas Zukunft mitgestalten – Familie und Erziehung“, den das Institut für Höhere Studien für die Frau der Päpstlichen Universität Athenäum Regina Apostolorum im römischen Hotel Parco Tirreno ausrichten wird.



Vom 15. bis 17. November sind Teilnehmer aus aller Welt eingeladen, die Herausforderungen und Chancen, denen Familien heute im Bereich Bildung begegnen, näher zu beleuchten und zur Unterstützung der Familie in ihrer wesentlichen Aufgabe, der Erziehung der Kinder, beizutragen.

Um über das Erziehungswesen und die Rolle der Familie in der Gesellschaft zu diskutieren, konnten als Referenten unter anderen Christine Vollmer, Präsidentin der Lateinamerikanischen Allianz für die Familie („Alianza Latinoamericana para la Familia“, ALAFA) aus Caracas (Venezuela) gewonnen werden.

Die Journalistin Eugenia Roccella, Sprecherin der römischen Initiative „Family Day“, wird aktuelle Fragen erörtern, etwa den Umgang mit den Neuen Technologien, die besonders auf Kinder und Jugendliche einen großen Einfluss haben.

Mit dem Angebot wollen die Veranstalter den Teilnehmern zudem die Möglichkeit zur Vernetzung untereinander geben. Außerdem wolle man Organisationen ermöglichen, ihre Ressourcen für das gemeinsamen Anliegen auszutauschen, um gemeinsam das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder zu verteidigen, erklärte Claudia Sánchez, eine Mitarbeiterin des „Institutes für die Frau“, gegenüber ZENIT.

Drei Tage lang können die Kongressteilnehmer mit Politikern, Wissenschaftlern und Vertretern von nichtstaatlichen Organisationen über die besondere Situation der europäischen Familien ins Gespräch kommen.

Liliana Esmenjaud, die Sprecherin der Tagung, erläuterte gegenüber ZENIT, worin das Hauptziel besteht: den Familien konkrete Wege der christlichen Erziehung anzubieten, „denn Europa hängt von seinem Volk ab. Europa wird so werden, wie die Europäer sind. Dabei wird Familie eine überaus wichtige Rolle spielen. Ohne die Familie stirbt die Gesellschaft.“

Für das brisante Thema der Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Familie und Staat in Erziehungsfragen konnte als Fachmann der spanische Universitätsprofessor Carlos Mayor Oreja, Präsident des Rates der Madrider Universität Complutense, gewonnen werden.