Europaparlament verleiht Preis an Unitalsi

Preisgekröntes Projekt Casa Famiglia

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ROM, 19. Juli 2012 (ZENIT.org) – Das Projekt „Casa Famiglia“ der italienischen katholischen Vereinigung Unitalsi erhält eine wichtige Anerkennung durch das Europaparlament als konkretes Beispiel für Integration und Solidarität mit den sozial schwächeren Bevölkerungsschichten. Der Preis wurde für das Projekt „Casa Famiglia Pellegrino Varricchio“ in Benevento verliehen.

„Dieser Preis“, erklärte Salvatore Pagliuca, Präsident der Unitalsi, „ist für unsere Vereinigung ein Grund, stolz zu sein, denn er stellt eine amtliche Anerkennung der geglückten Intuition dar, aus der das Projekt ‚Casa Famiglia‘ hervorgegangen ist, die eine Antwort auf die Frage vieler Eltern mit Problemkindern geben will: ‚Was wird nach uns?‘“.

Dieser Preis des Europaparlaments für die Casa Famiglia in Benevento ist auch eine gute Vorbereitung auf das Jahr 2013, in dem die Unitalsi ihr hundertjähriges Bestehen feiern und sich dabei auf ihre Rolle in Gesellschaft und Kirche besinnen wird.

Der Wert des Projekts „Casa Famiglia“ ist nur eines der greifbaren Zeichen der unauffälligen Arbeit, die die Unitalsi täglich verrichtet. „Es freut uns, dass auch die Behörden unserer Arbeit Anerkennung gezollt haben, sogar in einem europäischen Rahmen“. Diese Anerkennung ist das Ergebnis einer Wahl, die von den Europaabgeordneten der verschiedenen Mitgliedstaaten getroffenen wurde. Jedes Jahr melden sie für die Preisverleihung einzelne Bürger, Vereine oder Gruppen an, die dann erst von einer Landesjury und zuletzt von der Europajury für die Preisverleihung geprüft werden.

Die Unitalsi drückte über ihren Präsidenten Salvatore Pagliuca und den Lokalpräsidenten von Benevento Pasquale Zagarese der Vorsitzenden der Preiskommission des Europaparlaments Erminia Mazzoni, die die Kandidatur des Projekts „Casa Famiglia“ unterstützt hatte, ihren aufrichtigen Dank aus.

Die Presverleihung wird im Rahmen zweier Veranstaltungen stattfinden, die erste im Oktober in Rom, die zweite im November in Brüssel.

[Übersetzung des italienischen Originals von Alexander Wagensommer]