"Fahrender Beichtstuhl" kommt nach Kiel

Am Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. April, von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Asmus-Bremer-Platz

München, (KIN) | 173 klicks

Das „Beichtmobil“ des weltweiten katholischen Hilfswerks „Kirche in Not“ kommt nach Kiel. Am Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. April, macht der „fahrende Beichtstuhl“ von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Asmus-Bremer-Platz nahe dem Rathaus Station. Der geistliche Assistent von „Kirche in Not“, Pater Hermann-Josef Hubka, steht dort allen Passanten für Glaubensgespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung. Katholiken können bei ihm außerdem die Beichte ablegen und das Sakrament der Buße empfangen.

Bei dem „Beichtmobil“ handelt es sich um einen zum fahrenden Beichtstuhl umgebauten VW-Bus. Das im Mai 2013 eingeweihte Fahrzeug ist bereits das zweite seiner Art. Sein Vorgängermodell war über neun Jahre in Pfarreien, Fußgängerzonen und auf kirchlichen Großveranstaltungen im Einsatz.

Wie Pater Hubka erklärt, wolle „Kirche in Not“ allen Menschen mit der Aktion einen Denkanstoß in der Fastenzeit geben. „Oft reicht schon der Anblick des 'Beichtmobils' und Menschen denken über ihr Leben nach“, sagt er. „Wenn uns das gelingt, haben wir schon viel erreicht: einen Moment des Innehaltens. Das tut uns allen gut, egal ob wir katholisch, evangelisch, muslimisch oder atheistisch gesinnt sind.“

Mit dem „Beichtmobil“ knüpft „Kirche in Not“ an die Tradition der „Kapellenwagen“ an. Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten Lkws hatte der Gründer des Hilfswerks, der „Speckpater“ Werenfried van Straaten, nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken in Diasporagebieten sicherzustellen. Nähere Informationen über die Arbeit des Hilfswerks gibt die Internetseite www.kirche-in-not.de.