Familiensonntag am 20. Januar im Zeichen des Mottos „Zueinander aufbrechen“

Kardinal Georg Sterzinsky: Ehepastoral will Mut machen und Orientierung bieten

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BERLIN, 14. Januar 2008 (ZENIT.org).- „Dass eine gute Ehepastoral ein Anliegen ist, für das sich aus guten Gründen viele begeistern können, wird deutlich, wenn die Vielzahl der Initiativen, Projekte und Engagements in den Blick genommen wird, die es hier bereits gibt“, erklärte der Berliner Oberhirte, Kardinal Georg Sterzinsky, zum diesjährigen Familiensonntag, der bundesweit in allen Diözesen Deutschlands am zweiten Sonntag im Jahreskreis stattfindet, also am Sonntag nach dem Fest der Taufe des Herrn.



Niemand müsse sich als „verlassener Kämpfer“ einsam auf weitem Feld vorkommen, wenn er sich für die Ehe einsetzt, bekräftigte der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Mit dem für die Familiensonntage der kommenden drei Jahre vereinbarten Leitthema „Liebe miteinander leben“ wolle man dazu beitragen, dass die bereits vorhandenen guten Ansätze gesehen würden beziehungsweise „Mut machen zum Engagement und Orientierung geben in diesem Einsatz“, führte der Würdenträger aus.

„Mit den Jahresthemen ‚Zueinander aufbrechen‘ (20. Januar 2008), ‚Miteinander Leben‘ (18. Januar 2009) und ‚Beieinander bleiben‘ (17. Januar 2010) sollen die Paare am Beginn, die jungen Familien und die Familien auf dem weiteren Lebensweg jeweils stärker in den Blick genommen werden.“

Der Familiensonntag sollte jedoch nicht als ein isoliertes Ereignis in den ersten Wochen des Jahres dastehen. Weit sinnvoller sei es, den Familiensonntag in jedem Jahr als Auftakt für eine neue Schwerpunktsetzung in der Familienseelsorge konkret vor Ort in Diözesen, Gemeinden und Verbänden zu betrachten.

Somit sei der Familiensonntag zugleich die Einladung, das ganze Jahr über die jeweilige Schwerpunktthematik in den Blick zu nehmen und die Familienseelsorge entsprechend durch neue Impulse zu bereichern.

In diesem Sinn ist auch die Arbeitshilfe Nr. 219 des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz „Zueinander aufbrechen“ nicht nur als Hilfe zur Vorbereitung des Familiesonntags gedacht, sondern zur Unterstützung der Familienpastoral das ganze Jahr über.