Fatima-Botschaft ist "Aufforderung zu Gebet und Bekehrung"

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KÖNIGSTEIN/ROM, 15. Februar 2005 (ZENIT.org).- Die "Bekehrung des Westens" habe der vor zwei Jahren verstorbene Gründer von "Kirche in Not", Pater Werenfried van Straaten, immer als "Voraussetzung für eine Bekehrung Russlands" gesehen. Folglich sei "gemäß der Botschaft von Fatima die Bekehrung des Westens der nächste Schritt", erklärte Antonia Willemsen, Generalsekretärin des internationalen pastoralen Hilfswerks der katholischen Kirche, in einer ersten Stellungnahme nach dem Tod Schwester Lucias, der letzten Seherin von Fatima.



"Pater Werenfried besuchte Schwester Lucia mehrere Male. Das letzte Treffen fand am 4. Mail 1992 im Karmel von Coimbra statt", informierte Willemsen. "Pater Werenfried weihte sein Hilfswerk mehrmals unserer lieben Frau von Fatima."

Schwester Lucia war und ist für Pater Jacinto Farias, kirchlicher Assistent der Niederlassung von "Kirche in Not" in Portugal, "die Protagonistin der Botschaft von Fatima". Der Inhalt der Botschaft sei eine “Aufforderung zu Gebet und Bekehrung", betonte der Priester.

"Die Heilige Dreifaltigkeit steht im Mittelpunkt der Botschaft. Ihre apokalyptische Seite zeigt uns die Folgen der Sünde, die sehr schwerwiegend sind. Andere wichtige Aspekte von Fatima sind die Erfahrung des Übernatürlichen, die Sühne für die Sünden durch Gebet und Opfer sowie der Kampf gegen den Atheismus."

Die Kongregation für die Glaubenslehre stellt im Internet unter "Die Botschaft von Fatima" eine detaillierte Analyse und Bewertung der Fatima-Botschaft zur Verfügung.