Feststag für Großeltern

Eine Initiative des Verbandes kinderreicher Familien Deutschland e.V.

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ROM, 27. Juni 2012 (ZENIT.org). - Mit Unterstützung des „Instituts für neue soziale Antworten“ (INSA) hat der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) die Einführung eines Ehrentags für Großeltern gefordert.

Traditionsgemäß werden am 13. Mai der Mutter- und an Christi Himmelfahrt der Vatertag gefeiert, ein entsprechender Festtag für die Großeltern besteht noch nicht. Thomas Franke, Sprecher des Vorstandes des KFRD, bekräftigte deshalb: „Schön wäre, wenn Großeltern, Kinder und Enkel auch im Kalender einen Anlass hätten, sich des besonderen gemeinsamen Glücks bewusst zu werden.“ 

Großeltern stellen in unserer von Krisen erschütterten Gesellschaft einen wichtigen Bezugspunkt dar. Für viele Familien sind sie ein wahrer Rettungsanker: während die Eltern arbeiten, kümmern sich die Großeltern um die Enkelkinder und sorgen für ihr Wohl. Sie stehen der Familie mit Rat und Tat, oft auch mit finanziellen Zuwendungen zur Seite, da die ältere Generation häufig noch über eine gute Rente und entsprechende finanzielle Mittel verfügt.

Die demographische Entwicklung zeigt, daß Großeltern immer älter werden, und sie deshalb ihre Enkelkinder im Durchschnitt bis zum 25. Lebensjahr erleben und begleiten. Das Großeltern-Enkelkinder-Verhältnis ist eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft.

Die wichtige Rolle der Großeltern soll, wie der KRFD gemeinsam mit INSA vorgeschlagen hat, am 26. Juli gewürdigt werden. An diesem Datum gedächten Christen der „Großeltern Jesu“ - Anna und Joachim. Deutschland sei, so der KRFD, christlich-abendländisch geprägt, und deshalb das vorgeschlagene Datum als Festtag für die Großeltern geeignet. [bd]