Fidel Castro will ökumenisches Zentrum schnell gebaut wissen

Bitte an Birgittenorden nach Bauvollendung innerhalb von fünf Monaten

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ROM, 11. Dezember 2001 (ZENIT.org).- Fidel Castro hofft, dass der Birgittenorden seine Pläne zum Bau eines Spiritualitätszentrums in Havanna auf Kuba schnell in die Tat umsetzt.



Die Ordensobere der Kongregation der Schwestern der heiligen Birgitta von Schweden ist jüngst aus Kuba zurückgekehrt, wo sie mit Fidel Castro zusammengetroffen war, um über die Offnung eines ökumenischen Zentrums zu verhandeln.

Das von den Birgittenschwestern geleitete Zentrum war vom "Lider maximo" explizit gewünscht worden, sagte Äbtissin Tekla Famiglietti Radio Vatikan gegenüber.

Das Gebäude wird acht Ordensfrauen beherbergen und auch als Aufnahmezentrum fungieren.

"Es ist ein Geschenk, das Fidel Castro selbst dem Orden machen wollte, um des Besuchs Johannes Pauls II. auf Kuba zu gedenken", sagte die Äbtissin. "Wir haben Verträge unterschrieben und die Grundrenovierung wird sobald als möglich beginnen, weil es der Comandante persönlich gewünscht hat".

Nach einem langen Gespräch habe Castro sie gefragt: "Mutter, wie lange werden die Arbeiten dauern?"

"Elf Monate", antwortete sie.

"O nein, wir müssen damit früher fertig werden. Die Arbeiten müssen spätestens in fünf Monaten fertig sein", konterte Castro.

"Ich möchte, dass dieses Zentrum so bald wie möglich fertig ist, damit wir hier in Havanna eine weitere religiöse Gemeinschaft mit dem Charisma ökumenischer Arbeit haben, denn hier haben wir viele verschiedene religiöse Bekenntnisse", schloss er.