„Filippas Engel" sucht wieder engagierte junge Menschen

Bewerbungen für Preise 2009 können eingereicht werden

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SAYN, 29. Mai 2009 (ZENIT.org).- „Man weiß erst, ob man einem Engel ins Gesicht gesehen hat, wenn er wieder gegangen ist", so eine jüdische Weisheit. Viele dieser „Engel" leben und wirken oft unerkannt und völlig anonym weit abseits der Öffentlichkeit und leisten Großartiges. Genau diese Menschen sind es, die die Stiftung Filippas Engel auch in diesem Jahr wieder für ihr soziales, ökologisches oder karitatives Engagement auszeichnen möchte. Das Besondere: 2009 vergibt die Stiftung, neben mehreren mit 500 Euro bzw. 2.500 Euro dotierten Preisen auch einen Hauptpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

Ausgezeichnet werden sowohl Einzelpersonen als auch Personengruppen, sie sollten jedoch nicht über 30 Jahre alt sein. Jede Privatperson kann junge Menschen, die sich außergewöhnlich und nachhaltig für andere Menschen eingesetzt haben, für den Stiftungspreis „Filippas Engel" bei der Stiftung vorschlagen. Dabei ist zu beachten, dass jeder Antrag von einer Institution, zum Beispiel einer Pfarr- oder Kirchengemeinde, einer Ortsgemeinde, einer Schule oder Universität befürwortet werden muss. Ein dementsprechendes Schreiben der empfehlenden Stelle ist den Bewerbungsunterlagen beizufügen. „Wir rufen dazu auf, nicht zu zögern, sondern die Engel des Alltags, von denen sicherlich viele Menschen einen kennen, für Filippas Engel vorzuschlagen", so Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein, Stiftungsvorstand.

Hintergrund: Filippa Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein wurde am 23. Juli 1980 als viertes von sieben Kindern des Fürstenpaares Alexander und Gabriela zu Sayn-Wittgenstein in Koblenz geboren. Bereits im Alter von acht Jahren begann die junge Prinzessin ihr erstes Tagebuch zu schreiben. Nach dem Abitur studierte sie Kommunikation und Fotografie an der „Akademie Lorenzo di Medici" in Florenz, Italien.

1999 lernte sie Vittorio Graf Mazzetti d'Albertis kennen, den sie 2001 heiratete. Nur drei Monate nach ihrer Hochzeit verstarb sie bei einem Autounfall in Südengland. Wenige Monate nach Filippas Tod fanden ihre Eltern die Tagebücher der jungen Prinzessin. Voll Liebe, Gottvertrauen und Freude schrieb Filippa über Jahre hinweg ihre Gedanken und Gefühle nieder. Gedanken und Gefühle, die für viele junge Menschen eine Hilfe sein könnten. Davon waren Fürst Alexander und Fürstin Gabriela überzeugt.

Nach reiflicher Überlegung entschloss sich das Fürstenpaar, die Tagebücher ihrer verstorbenen Tochter auszugsweise zu veröffentlichen. Vom Erlös des Buchverkaufs gründeten sie 2003 im Don-Bosco-Stiftungszentrum die Stiftung „Filippas Engel". Seither zeichnet die Stiftung Jugendliche und junge Erwachsene aus, die sich sozial, karitativ oder ökologisch engagieren. So wurden in den vergangenen fünf Jahren mehr als zwei Dutzend Preise mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von mehr als 70.000 Euro an die Jugend Europas vergeben.

Anträge und weitere Informationen finden sie unter www.filippas-engel.eu. Bewerbungen für den Stiftungspreis richten Sie bitte an:

Stiftung Filippas Engel
Schloss-Straße 100
56170 Sayn / Bendorf
Tel.: 02622 90240
Fax: 02622 902425
Email: filippas-engel@sayn.de