Filmfestival in Trient: Religion und Kino miteinander vereint

„Religion Today“ öffnet vom 14. bis zum 25. Oktober 2009 seine Pforten

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ROM, 27. Mai 2009 (ZENIT.org).- Das Filmfestival „Religion Today“, das vom 14. bis zum 24. Oktober in Trient stattfinden wird, will alle Besucher auf eine „Reise der Unterschiede“ mitnehmen. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten die Veranstalter letzte Woche ihr Programm bei Radio Vatikan in Rom vor.

Es wird um Geschichten und Charaktere gehen, deren Hintergrund vom Islam bis zum Judentum reicht. Der christliche Bogen spannt sich vom katholischen Glauben bis hin zu den anderen christlichen Konfessionen. Verschiedene Glaubensrichtungen werden sich wie Strahlen in einem Brennglas auf ein einziges Ziel hin bündeln: Spiritualität und Werte in ihren verschiedenen Ausprägungen, über das Medium Kino vermittelt.

Wie Davide Zordan, Präsident von „Religion Today", erläuterte, will das Festival ein „lebendiges Laboratorium" werden und helfen, „die Beteiligten über die religiöse Wirklichkeit miteinander zu verbinden".

Das Festival, das 1997 zum ersten Mal stattfand, zielt darauf ab, den Medienschaffenden und Zuschauern eine Chance zur gegenseitigen Bereicherung zu bieten. Die verschiedenen Techniken und Theorien, die im spirituellen Kino eine Rolle spielen, werden dabei mitbedacht. Deshalb werden Regisseure, Schriftsteller, Schauspieler und Film-Enthusiasten aus verschiedenen Teilen der Welt Zeit bekommen zum Austausch sowie zu Zeiten der Reflexion und des Gebetes. Zehn Tage lang werden sie Seminare, Veranstaltungen, Shows und Vorführungen besuchen können, die in die Lehre der verschiedenen Schulen einführen.

Als Anerkennung der besten Produktionen wird das Festival auch Preise für den besten Film in vier verschiedenen Kategorien vergeben: Kinofilm, Dokumentation, Kurzfilm und Fernsehspielfilm. Einsendeschluss für die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist der 10. Juli. Die Filme sollen dem Jahresmotto entsprechen: „Wiedergeburt aus der Höhe. Neues Leben im Glauben“.

Bis jetzt haben sich Medienschaffende aus den USA, Australien, Israel, der Türkei, Indien, dem Sudan, dem Iran, Polen, Großbritannien, Italien, Spanien, Deutschland und Österreich beim Filmfestival angemeldet, das von der Päpstlichen Salesianer-Universität in Rom und der Mediengruppe „Editiones Paulinas“ gemeinsam organisiert wird.