Flugzeugunglück: Papst Benedikt XVI. betet für die Opfer von Madrid-Barajas

153 Tote, nur 19 Überlebende

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ROM/MADRID, 21. August 2008 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. betet für die ewige Ruhe der 153 Passagiere, die das tragische Flugzeugunglück gestern, am 20. August, auf dem Madrider Flughafen Barajas nicht überlebt haben. Lebend, aber zum Teil sehr schwer verletzt, konnten nur noch 19 Passagiere aus der Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair geborgen werden.



Die Ursache für das Flugzugunglück der MD-82, die das beliebte Urlaubsziel Gran Canaria anfliegen wollte, ist nach wie vor unklar. Das Flugzeug war beim Start über die Landebahn hinausgeschossen und in Flammen aufgegangen.

Der Vatikan veröffentlichte heute ein päpstliches Beileidstelegramm, dass Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone im Auftrag des Heiligen Vaters dem Madrider Erzbischof und Vorsitzenden der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Antonio María Rouco Varela, zukommen ließ. Wir veröffentlichen eine eigene Übersetzung des Schreibens:


„Der Heilige Vater, der sehr bekümmert war, als er von der traurigen Nachricht des schweren Flugzeugunglücks erfuhr, das sich gestern am Flughafen Barajas zugetragen und zahlreiche Tote und Verletzte gefordert hat, betet intensiv für die ewige Ruhe der Verstorbenen. Ich bitte Eure Eminenz außerdem, dass Sie die Güte haben mögen, den Angehörigen der Verstorbenen das aufrichtige Beileid seiner Heiligkeit Benedikts XVI. zu übermitteln, zusammen mit der Bekundung seiner geistigen Nähe sowie seiner tiefen Sorge um die Verletzten dieses beklagenswerten Zwischenfalls und dem Wunsch ihrer raschen und vollständigen Genesung. Mit diesen Gefühlen spendet der Heilige Vater in dieser Zeit der Trauer aus ganzem Herzen den Mut machenden Apostolischen Segen, als Zeichen des Trostes und der Hoffnung in den auferstandenen Herrn.“

Nach dem schwersten Flugzeugunglück seit fast 25 Jahren wurde in Spanien eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.