Fortsetzung einer Video-Serie zum Jahres des Glaubens in Großbritannien

Bischof von Middlesbrough spricht über seinen persönlichen Glauben

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LONDON, 9. November 2012 (ZENIT.org). ‑ Bischof Terence Drainey von der Diözese Middlesbrough wirkt im November in einer monatlich präsentierten Videoserie mit. Dabei werden Bischöfe jeden Monat dazu eingeladen, ein persönliches Glaubenszeugnis zu geben.

Die Initiative stammt von der Abteilung für Evangelisierung und Katechese als Antwort auf das von Papst Benedikt XVI. im vergangenen Monat ausgerufene Jahr des Glaubens zur Ermutigung der Menschen zum Wachstum und zur Neuentdeckung des Reichtums des katholischen Glaubens.

Im Juni dieses Jahres äußerte sich der in Manchester geborene Bischof Draniney beim Eucharistischen Kongress in London folgendermaßen: „Die Frage nach der Bedeutung des Glaubens für mein Leben würde ich als größer als alles andere bezeichnen. Ein Leben, in dessen Mittelpunkt nicht die Kirche steht und in dem der Glaube an Jesus Christus nicht existiert, ist für mich persönlich nicht vorstellbar.“

Seit seiner Kindheit hegt der Bischof folgende Überzeugung: „Die Person Jesu Christi war mir in meiner Kindheit ausgesprochen nahe. Obwohl ich kein besonders frommes Kind war, wusste ich von der Gegenwart Jesu in meinem Leben. Ich war mir seiner Nähe sicher, doch mein Gebet war damals nicht durch Frömmigkeit gekennzeichnet. Vielmehr führte ich ein zuweilen sehr kurzes und ehrliches Gespräch mit einem Freund. Auch als Heranwachsender spürte ich die Gegenwart Christi stets sehr intensiv.“

Bischof Drainey führte aus: „Ich werde niemals müde, den anderen Menschen und mir selbst folgendes zu sagen: Der grundlegendste und wichtigste Augenblick in meinem Leben war meine Taufe. Der Vater blickte in die Tiefe meines Herzens und in die Tiefen meines Geistes und sagte zu mir, dass ich der geliebte Sohn sei und er Freude an mir habe. Dies half mir dabei, durch dick und dünn zu gehen.“

[Übersetzung des englischen Originals von Sarah Fleissner]