François Joseph Pey (1759-1792)

Märtyrer von St-Germain-des-Prés

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 301 klicks

François Joseph Pey wurde am 29. Januar 1759 in Solliès-Pont bei Toulon geboren. Nach dem Studium in Aix-en-Provence und Paris trat er dem Priesterseminar in Trier bei. Sein Onkel, Kanonikus in Notre-Dame in Paris, war mit dem Trierer Kurfürsten befreundet. 1784 empfing François Joseph Pey die Priesterweihe. Im Anschluss kehrte er nach Paris zurück, wo er als Beichtvater und Seelsorger tätig war. Das Angebot, ein Kanonikat zu übernehmen, schlug er aus.

Während der Französischen Revolution wurde er am Tag des Sturms auf die Tuilerien, am 10. August 1792, zusammen mit anderen Priestern verhaftet. François Joseph Pey hätte fliehen können, schlug die Möglichkeit aber aus Solidarität mit seinen Mitbrüdern aus. Bereits 1791 war er öffentlich auf einer Liste als Verweigerer bezeichnet worden, da er den Eid auf die Zivilverfassung des Klerus nicht hatte ablegen wollen.

François Joseph Pey wurde in der Nacht zum 3. September 1792 zusammen mit 190 Geistlichen nahe der Abtei St-Germain-des-Prés mit dem Säbel hingerichtet. Gemeinsam mit seinen Mitbrüdern wurde er am 17. Oktober 1926 von Papst Pius XI. seliggesprochen.