Freiwillige und Veranstalter äußern Abschlussgedanken über den 50. Internationalen Eucharistischen Kongress

Die Veranstaltung in Dublin offiziell beendet

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DUBLIN, 28. September 2012 (ZENIT.org). ‑ In einem Rückblick über den im Juni dieses Jahres abgehaltenen 50. Internationalen Eucharistischen Kongress (IEC) betrachten die Veranstalter und Freiwilligen den Erfolg des Ereignisses und dessen Bedeutung als Hoffnungsträger für die Kirche Irlands.   

Der IEC, der vom 10. – 17. Juni 2012 an der Royal Dublin Society (RDS) in Dublin (Irland) stattfand, verzeichnete täglich zwischen 10.000 und 16.000 Teilnehmer und 65.000 bei der abschließenden Liturgiefeier im Croke Park. Die Gesamtteilnehmerzahl während jener Woche lag bei etwa 150.000. Siebentausend Menschen waren aus insgesamt 114 Ländern aus Übersee gekommen.  

Am vergangenen Wochenende trafen sich ca. 1.000 der insgesamt 2.000 Freiwilligen, die die Pilger am IEC unterstützt hatten, zu einer IEC-Nachversammlung. Im Rahmen dieser Begegnung zelebrierte der Dubliner Erzbischof Diarmuid Martin eine Heilige Messe. Viele der Freiwilligen brachten die Hoffnung zum Ausdruck, auch in Zukunft als Gruppe eine Rolle innerhalb der Kirche Irlands zu spielen.

Finanzieller Erfolg

Während der Vorbereitungen auf den Kongress hatten zahlreiche Menschen die Befürchtung geäußert, dass der Kongress eine große finanzielle Belastung für die irische Kirche zur Folge haben könnte. Eine Prüfung der Konten steht noch bevor und wird zur gegebenen Zeit Eingang in den öffentlichen Diskurs finden. Unterdessen ging aus einer Analyse hervor, dass das geplante Budget unterschritten wurde. Anstatt der prognostizierten 11,8 Millionen Euro waren nur 9,3 Millionen ausgegeben worden. Im Rahmen eines Treffens der Diözesandelegaten lobte Generalsekretär P. Kevin Dorak gestern die sorgfältige Finanzverwaltung Anne Griffins, der Geschäftsführerin des Kongresses, und würdigte die Arbeit des gesamten Kongressteams, die zu einer Unterschreitung des Budgets ohne Qualitätsminderung geführt hatte.

P. Doran bemerkte ebenso, dass beinahe 50 Prozent der Gesamtkosten des Kongresses dank der großzügigen Unterstützung von Kirchenmitgliedern finanziert werden konnten. Diese Gelder waren seit 2008 im Rahmen von jeweils vier Sammlungen pro Jahr zusammengetragen worden. „Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Wirtschaftslage ist dies bemerkenswert“, so der Generalsekretär. Er führte aus: „Ich persönlich bin den Katholiken Irlands sehr dankbar für diese konkrete Form der Unterstützung und Ermutigung unseres Vorhabens zu einem Zeitpunkt, den viele nicht unbedingt als günstig für die Veranstaltung eines Kongresses erachteten.“ Die Sammelaktion für den Kongress wurde von einem eigenen von Bischof John Fleming geleiteten Ausschuss durchgeführt.   

DVD-Serie

In den kommenden Monaten wird eine Auswahl von DVDs produziert werden. Zu Beginn werden die Eröffnungs- und die Abschlussereignisse des IEC im Doppelpack erscheinen. Eine weitere DVD wird den Höhepunkten jedes Kongresstages gewidmet sein. Die Texte der Gespräche und Workshops während des IEC und des vor dem Kongress abgehaltenen Theologischen Symposiums werden ebenso vor Weihnachten von Veritas Publications herausgebracht werden.

Verpacken

Während der vergangenen drei Monate haben die verbliebenen Mitarbeiter am 50. Internationalen Eucharistischen Kongress die Nacharbeit durchgeführt, die nach jeder großen internationalen Veranstaltung anfällt. Dazu zählen die Begleichung der Rechnungen mit den Zulieferern und Kunden, die Archivierung des Materials und das Verfassen von Berichten und Dankesschreiben. Das Büro des IEC in der Simmonscourt Road wird am kommenden Wochenende offiziell geschlossen werden.

P. Kevin Doran brachte die Stimmung während der Abräumarbeiten der RDS-Arena folgendermaßen zum Ausdruck: „Es herrscht eine wirkliche allgemeine Trauer. Wir haben während der vergangenen 18 Monate hier gearbeitet und ein Gefühl der Wärme und des Willkommenseins von Seiten der Verwaltung und allen Mitwirkenden erfahren. Ihre Hilfe war unbeschreiblich groß.“

[Übersetzung des italienischen Originals von Sarah Fleissner]