Friedensappell Benedikts XVI. für den Libanon

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ROM, 18. Februar 2008 (ZENIT.org).- Nach dem traditionellen Sonntagsgebet des Angelus äußerte Papst Benedikt XVI. seine Besorgnis angesichts der kritischen Situation im Libanon.



Sei beinahe drei Monaten gelinge es dem Land nicht, eine Lösung für die Wahl des Staatspräsidenten zu finden, so der Papst. Die vielen Bemühungen um die Beilegung der Krise und die Hilfsangebote zahlreicher bedeutender Vertreter der internationalen Staatengemeinschaft seien bisher fruchtlos geblieben.

Allerdings manifestiere sich in all diesen Aktionen der Wunsch, einen Präsidenten für alle Libanesen zu finden, um so die Grundlage für die Überwindung der bestehenden Gräben  zu schaffen.

Benedikt XVI. beklagte die „ungewohnte verbale Gewalt“ in den Auseinandersetzungen, und er warnte vor dem Rückgriff auf Waffen und die „physische Beseitigung der Gegner“.

Zusammen mit dem maronitischen Patriarchen und allen libanesischen Bischöfen betete Benedikt XVI. zu Unserer lieben Frau vom Libanon, damit Maria die Bürger und Politiker des Landes ermutige, „beharrlich für die Versöhnung, einen wahrhaft aufrichtigen Dialog, das friedliche Zusammenleben und das Wohl eines gemeinsamen Vaterlandes“ zu arbeiten.