Früchte von Loreto: 3.200 Jugendliche bekräftigen Bereitschaft, Gottes Ruf zu folgen

Treffen zur Nachbereitung der Begegnung mit dem Heiligen Vater

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LORETO, 7. September 2007 (ZENIT.org).- Nach ihrer Begegnung mit dem Heiligen Vater in Loreto haben rund 3.200 junge Menschen ihre Bereitschaft bekundet, Christus als Priester und gottgeweihte Menschen nachzufolgen.



Im Anschluss an das zweitägige Treffen der italienischen Jugend mit Papst Benedikt XVI. im Marienwallfahrtsort Loreto vergangenen Samstag und Sonntag versammelten sich am Montag hunderttausende Jugendliche zu einer Nachbereitung.

Erzbischof Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien, nahm zusammen mit einigen anderen Bischöfen an diesem Jugendtreffen teil, das die Gründer des Neokatechumenats (Kiko Argüello, Carmen Hernández und Pater Mario Pezzi) angeregt hatten.

„Der Heilige Vater möchte allen jungen Menschen die Botschaft übermitteln, dass das Christsein schön ist“, erklärte Erzbischof Rylko den Anwesenden.

Als die Leiter der Begegnung jene Jugendlichen aufriefen aufzustehen, die meinten, eine Berufung zum Priestertum oder zum gottgeweihten Leben zu haben und deshalb einen besonderen Segen von den Bischöfen empfangen wollten, bekundeten 2.000 junge Männer und 1.200 Frauen ihr Interesse an einem Leben, das ganz der Nachfolge Christi gewidmet ist.

Die Breitwilligkeit so vieler junger Menschen zeige, „dass der Glaube in vielen Familien an die jungen Menschen weitergegeben wird“, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung.

In Vorbereitung auf die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. hatten die Jugendlichen eine Wallfahrt gemacht und währenddessen mit anderen jungen Menschen über den Glauben gesprochen.

Kardinal George Pell von Sydney (Australien), der ebenfalls anwesend war, zeigte sich vom Jugendtreffen begeistert und lud alle ein, ähnliche Vorbereitungen auch im Hinblick auf den kommenden Weltjugendtag zu organisieren, der im Juli 2008 in seiner Diözese abgehalten wird.