Für den Frieden: Missio-Radpilger erreichen Jerusalem

„Starkes und fruchtbares Zeichen“

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WIEN, 20. Mai 2009 (ZENIT.org/missio.at).- Am Ostermontag sind sie gestartet, und in diesen Stunden kommen Missio-Projektexperte Hans Gattringer und eine Gruppe von rund 20 Friedensradlern in Jerusalem an. In 40 Tagen legten sie für den Frieden 3.500 Kilometer zurück.



Hans Gattringer über das Erreichen des lang ersehnten Ziels Jerusalem: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl! So viel Schweiß, so viel Kälte, so viel Müdigkeit – die ganzen Anstrengungen haben sich gelohnt, und wir stehen tatsächlich vor den Toren Jerusalems, der ‚Stadt des Friedens’! Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Einsatz, unsere Gebete sowie die freundlichen Begegnungen mit so vielen Menschen des Judentums, des Islam und der Christenheit einen Beitrag zu mehr Frieden in der Welt geleistet haben.“

Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor von Missio und langjähriger Begleiter von Mutter Teresa, dankte den Radfahrern für ihren großen Einsatz. „Ich bin stolz auf unsere beiden Mitarbeiter Zilli Mayr und Hans Gattringer, die uns allen ein Vorbild sind. Auf sie trifft das Wort Jesu zu: ‚Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.’“

Wie Papst Benedikt XVI., der als „Pilger des Friedens“ ins Heilige Land gereist sei, „setzten auch die Radpilger mit ihrer Friedensmission ein starkes und fruchtbares Zeichen“.

Auf www.missio.at berichtet Hans Gattringer in einem Blog live von der Fahrt. In seinen Berichten kommt der ganze Spannungsbogen der Fahrrad-Pilgerreise vom ersten Tag in Wien bis zum letzten Tag in Jerusalem zur Geltung. Die interreligiöse Friedensfahrt sollte Juden, Christen und Muslime näher zusammenbringen und das Anliegen einer friedlichen Koexistenz von Israelis und Palästinensern, Juden und Arabern öffentlichkeitswirksam unterstützen. Wichtiger Bestandteil der Friedens-Radtour waren Begegnungen mit den Menschen vor Ort.