Fürbittgebet in Jerusalem um Versöhnung, Einheit und Frieden für unsere Zeit

Das siebte außerordentliche Gebet aller Kirchen findet am 28. Januar 2012 in der koptisch-orthodoxen Kirche in Jerusalem statt

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Von Véronique Nebel

ROM, 23. Januar 2012 (ZENIT.org). - Am 28. Januar 2012, um 17.00 Uhr (Zeit des Heiligen Landes) werden sich Christen zusammenfinden, um ein großes Fürbittgebet um Versöhnung, Einheit und Frieden für unsere Zeit, ausgehend von Jerusalem, zu halten. Es wird auf vier Kontinente von verschiedenen christlichen Sendern übertragen werden.

Als Zeichen der Gemeinschaft fällt dieses siebte außerordentliche Gebet aller Kirchen für Versöhnung, Einheit und Frieden, wie im Januar 2011, mit der Gebetswoche für die Einheit der Christen in Jerusalem zusammen. Sie deckt sich auch mit dem 4. Internationalen Fürbittgebetstag im Heiligen Land, eine Initiative, die unter dem Patronat des Päpstlichen Pontifikalrats Gebetsgruppen aus über 2000 Städten vereinigt. Die katholische Kirche, die am Ursprung dieses Gebetes ist, bezeugt damit  ihre tiefe Verbundenheit im Gebet mit den andern teilnehmenden Kirchen.

In Zeiten des Wandels  ist es dringlicher denn je, Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. Möge Er, wenn wir eindringlich darum bitten, die Herzen berühren und begeistern und in ihnen den unwiderstehlichen Wunsch wecken, umzukehren, ihren Glauben zu erneuern, sich in Einheit zu versöhnen und im inneren Frieden Christi zu leben, sowohl als einzelner Christ wie auch als christliche Kirchen.

Die koptisch-orthodoxe Kirche, die oft und vor kurzem wieder Zeugnis ihres tiefen Glaubens an Jesus Christus abgegeben  hat und dies bis zum Martyrium, bereitet eine einfache und sehr intensive Feier vor. Sie ist Ausdruck  ihrer verwurzelten und sehr reichen Tradition.

Möge das Flehen der Kirche zu ihrem Herrn und Vater gehört werden! Er segne seine Söhne und Töchter, die hören auf das Wort, die den Geist des Lebens wahrnehmen.

Für mehr Informationen, schreiben Sie eine Mail an: infoprup@prayrup.info