Gebet des Papstes für die Ukraine

Eröffnung des zweiten Tages des Konsistoriums

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 378 klicks

Papst Franziskus eröffnete den zweiten Tag der Vollversammlung der Kardinäle zum Thema der Familie mit einem Wort für die Ukraine. Er sagte:

„Ich möchte den ukrainischen Kardinälen – Kardinal Jaworski, dem emeritierten Erzbischof von Lemberg, und dem emeritierten Erzbischof von Kiew, Kardinal Husar –, die in diesen Tagen sehr viel leiden und in ihrer Heimat große Schwierigkeiten haben, nicht nur einen persönlichen Gruß senden, sondern im Namen aller ein Grußwort sprechen. Vielleicht wäre es schön, diese Nachricht im Namen aller auszusenden: Seid ihr damit einverstanden, ihr alle?“

Nachdem er für seinen Vorschlag Applaus erhalten hatte, ging Papst Franziskus auf die gestrige Eröffnungsrede über die Familie von Kardinal Walter Kasper ein:

„Gestern, bevor ich schlafen ging – jedoch nicht zum Einschlafen – habe ich die Arbeit von Kardinal Kasper gelesen – erneut gelesen – und ich möchte ihm dafür danken, denn ich habe eine tiefgründige Theologie vorgefunden, auch einen freudigen theologischen Gedanken. Es ist sehr angenehm, eine freudige Theologie zu lesen. Und ich habe das gefunden, was der heilige Ignatius uns nahegelegt hat, diesen „sensus ecclesiae“, die Liebe der Mutter Kirche. Es hat mir gut getan und mir ist eine Idee gekommen, und entschuldigen sie Eminenz, wenn ich sie peinlich berühre, aber die Idee ist: Das nennt man eine Theologie auf Knien. Danke. Danke.“