Gebets- und Fasttag für die Christen in Indien

Am 7. September in Indien, am 5. September in Italien

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ROM, 4. September 2008 (ZENIT.org).- Morgen, Freitag, am Gedenktag der seligen Mutter Teresa von Kalkutta, werden die Katholiken in einigen italienischen Diözesen einen besonderen Gebets- und Fasttag für ihre verfolgten Glaubensgeschwister in Indien begehen. Sie folgen einer entsprechenden Einladung der Italienischen Bischofskonferenz, nach der die einzelnen Diözesanbischöfe aber auch ein anderes Datum für dieses besondere Gebetsgedenken wählen können.



In Indien selbst wird die Kirche am kommenden Sonntag, dem 7. September, besonders intensiv beten und fasten, damit Gott Harmonie und Frieden in diesem Land wiederherstellen möge. Kardinal Varkey Vithayathil, Großerzbischof von Ernakulam-Ankamaly und Vorsitzender der Indischen Bischofskonferenz, hat die Katholiken angesichts der Vorgänge im Bundesstaat Orissa aufgefordert, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Nach Angaben des „Indian Catholic News Service“ sind dort bisher rund 4.000 christliche Häuser niedergebrannt worden; 50.000 Christen mussten sich in den Dschungel flüchten.

Der italienische Gebets- und Fastentag für Indien soll ein „Zeichen der geistigen Verbundenheit und Solidarität mit den Brüdern und Schwestern“ sein, „die aufgrund ihres Glaubens so schwer geprüft werden“.