Gebetstag für den Frieden im Heiligen Land verbindet 1000 Städte

Bischof Mario Toso: "Ihr jungen Menschen seid die Hoffnung auf eine Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens!

| 1900 klicks

ROM, 29. Januar 2010 (ZENIT.org).- An diesem Sonntag findet der Internationale Tag des Gebets für den Frieden im Heiligen Land statt. "Alle und wir Christen voran, sind berufen Friedensstifter zu sein“, so der Sekretär des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, Bischof Mario Toso SDB in seiner Botschaft.

In 1.000 Städten in aller Welt werden in diesem Rahmen Eucharistiefeiern und Anbetungen 24 Stunden lang rund um die Uhr statt finden(ZENIT berichtete).

Unter den wichtigsten Städten, die sich der Initiative angeschlossen haben, sind Jerusalem, Rom, Moskau, London, Paris, New York, Bethlehem und Gaza aber auch Städte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Der Tag des Gebets für den Frieden im Heiligen Land wird vom Apostolat „Giovani per la vita“ mit Sitz in Jerusalem in Zusammenarbeit mit den „Papaboys“ und dem internationalen Netzwerk der Anbetungskapellen veranstaltet.

„Der wahre Friede ist nicht nur das Ergebnis unseres Engagements. Er ist ein Geschenk Gottes, er ist die Frucht des Glaubens an Gott. Deshalb ist der Internationale Tag des Gebets für den Frieden so wichtig, weil man bei der Begegnung gemeinsam den Blick auf Jesus Christus richtet!", erklärte Bischof Mario Toso in seiner Botschaft an die Veranstalter des Zweiten Internationalen Gebetstags für den Frieden im Heiligen Land am 31. Januar.

"Ihr junge Menschen schenkt allen Menschen euer Zeugnis und euren Dienst… Fürchtet euch nicht! Blickt voller Hoffnung auf den Neuen Menschen, auf die Zukunft, denn gerade ihr jungen Menschen seid die Hoffnung auf eine Zukunft der Gerechtigkeit und des Friedens!“, so der Salesianerpater.

„Leider ist die Welt von Ungerechtigkeit und Konflikten gekennzeichnet“, heißt es in der Botschaft, „von Gefühlen des Hasses und der Gewalt, die das Leben der Menschheitsfamilie beeinträchtigen und gegenüber denen wir nicht gleichgültig bleiben dürfen“, denn „

Dies sei „die Berufung der Christen“. Auch wenn die Situation, in der wir heute Leben, oft „wie ein unüberwindbarer Berg erscheinen mag“, gilt vor allem für die Jugendlichen die Einladung, sich nicht entmutigen zu lassen, zu glauben und „mit dem Gebet fortzufahren“.