Gebetswache mit Kardinal Woelki

Gedenken an christliche Märtyrer im 20. Jahrhundert

Berlin, (ZENIT.orgSant'Egidio) | 1273 klicks

In keiner anderen geschichtlichen Epoche sind so viele Christen um ihres Glaubens willen Opfer von Gewalt und Verfolgung geworden wie im 20. Jahrhundert.

Die Gemeinschaft Sant’Egidio hält in der Heiligen Woche weltweit Gebetswachen ab, um an diese Blutzeugen, an ihre Namen und Geschichten zu erinnern. Sie kündigt an:

„Auch in diesem Jahr möchten wir mitten in der Karwoche gemeinsam das Gedenken an die Männer und Frauen, Ordensleute und Laien begehen, die ihr Leben für das Evangelium und für das Zeugnis der Nächstenliebe hingegeben haben.

An vielen Orten der Welt sind immer noch viele Männer und Frauen von großem Leid umgeben. Auch wenn das eigene Leben oft in Gefahr ist, bezeugen die Christen trotzdem, dass das Zusammenleben von Anhängern unterschiedlicher Religionen möglich ist.

Das starke und gewaltfreie Zeugnis dieser Brüder und Schwestern hilft uns, im Geist des Evangeliums mit größerer Entschiedenheit das kostbare Geschenk des Friedens zu suchen.

Deshalb begehen wir in ökumenischen Gebeten das mittlerweile traditionelle Gedenken an die Glaubenszeugen.“

In Deutschland findet heute (unter anderem) eine Gebetswache mit Bischof Anbar Damian, dem Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche für Deutschland, um 19.00 Uhr in der Franziskanerkirche in Würzburg statt.

Morgen, am 27. März, dann in Berlin in St. Marien-Liebfrauen/Kreuzberg mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, ebenfalls um 19.00 Uhr.

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