Gedenken an den Speckpater zum 100. Geburtstag

Einleitung durch Pontifikalamt zelebriert von Kardinal Joachim Meisner

München, (ZENIT.orgKIN) | 910 klicks

Zum 100. Geburtstag des „Speckpaters“ Werenfried van Straaten lädt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ am Samstag, 19. Januar 2013, zu einer Gedenkveranstaltung nach Köln ein. Pater Werenfried hatte nach dem Zweiten Weltkrieg von Belgien aus Hilfslieferungen für die deutschen Heimatvertriebenen organisiert. Da diese Hilfe zunächst vor allem aus Naturalien bestand, erhielt er den Spitznamen „Speckpater“. Aus der von ihm gegründeten „Ostpriesterhilfe“ ging später das Hilfswerk „Kirche in Not“ hervor, das heute weltweit in über 140 Ländern pastorale Hilfsprojekte umsetzt. Pater Werenfried starb im Jahr 2003 – am 17. Januar 2013 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Der Gedenktag für den „Speckpater“ beginnt mit einem Pontifikalamt, zu dem Erzbischof Joachim Kardinal Meisner um 11 Uhr in den Kölner Dom einlädt. Anschließend wird das Programm ab 13.30 Uhr im Maternushaus der Erzdiözese Köln mit zwei Podiumsgesprächen über das Leben und Werk Pater Werenfrieds fortgesetzt.

Zunächst steht dabei der Mensch Werenfried im Vordergrund: Unter dem Titel „Pater Werenfried: Ein Schelm mit Gebet und Muskelschmalz“ beleuchten die Vorstandsvorsitzende von „Kirche in Not“, Antonia Willemsen, der Gründer der „Fazendas da Esperanca“, Frei Hans Stapel, und die Generalsekretärin der Hilfsorganisation „Aide Inter Monastères“, Sr. Gisela Happ, das Wesen und Wirken des „Speckpaters“.

Im zweiten Podiumsgespräch des Nachmittags liegt der Schwerpunkt ab 15.30 Uhr auf den „Spuren Pater Werenfrieds in aller Welt“. Prälat Ivan Dacko aus der Ukraine, Bischof Rodrigo Mejía Saldarriaga aus Äthiopien und Sr. Eppie Brasil von den Philippinen berichten, wie das Werk Werenfrieds auf allen Kontinenten segensreich gewirkt hat und heute noch wirkt.

Die Veranstaltung im Maternushaus, nicht weit vom Dom in der Kardinal-Frings-Straße 1-3, endet um 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.