Gesetzesantrag auf assistierten Suizid entgegnen

Engagement aller ist gefordert

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KAUFERING, 29. November 2012 (ZENIT.org/FDK). - Zu kämpfen lohnt sich! Am 21. November 2012 sollte der maltesische Außenminister Tonio Borg als EU-Kommissar für das Gesundheitswesen wegen seiner persönlichen religiösen Haltung verhindert werden. Der energische Protest von Christen aus Europa hat erreicht, dass sich die Mehrheit der Straßburger EU-Abgeordneten dann dennoch für ihn ausgesprochen hat. Das war nicht nur der Sieg der Kompetenz über die Intoleranz, sondern auch das Ergebnis des großartigen Engagements der Christen für Tonio Borg.

Nun stehen wir wieder vor einer großen Herausforderung: Dem Bundestag liegt ein Gesetzesantrag auf assistierten Suizid vor, der bereits am 31. Januar nach der dritten Lesung zur Abstimmung kommen wird. Der Mensch braucht in Alter und Krankheit und auf seinem letzten Lebensweg Hilfe und Zuwendung, aber nicht die Giftspritze. Sich selbst umzubringen ist keine heroische Tat. Heldenhaft ist es vielmehr, sein Schicksal anzunehmen, wie uns das Papst Johannes Paul II. beispielhaft vorgelebt hat. Suizid bedeutet keinen Sieg für Selbstbestimmung und Freiheit. Er ist immer eine menschliche Niederlage!

Das „Forum Deutscher Katholiken“ fordert alle Christen und Menschen guten Willens auf, sich an die Bundestagsabgeordneten zu wenden und sie eindringlich zu bitten, gegen aktive Sterbehilfe in jeder Form zu stimmen. Das „Forum Deutscher Katholiken“ unterstützt alle Initiativen, die den assistierten Suizid verhindern.

Schreiben Sie bitte an Ihren Bundestagsabgeordneten mit cc an Frau Merkel/Herrn Kauder/Herrn Singhammer/Herrn Norbert Geis

Angela.merkel@bundestag.de
johannes.singhammer@bundestag.de
Kauder.volker@bundestag.de
Norbert.geis@wk.bundestag.de

Prof. Dr. Hubert Gindert
Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken