Gewissensfreiheit in den USA gefährdet

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MANASSAS, Virginia/USA, 8. April 2009 (ZENIT.org).- In den USA ist das Recht von Ärzten und Krankenpflegern, die Teilnahme an einer Abtreibung aus Gewissensgründen abzulehnen, gefährdet. Derzeit plant die US-Regierung die rechtliche Einschränkung der Gewissensfreiheit. Der 9. April ist der letzte Tag, um öffentliche Stellungnahmen und Anfragen zu dieser Frage abzugeben.



Tausende von Organisationen protestieren nun gemeinsam mit der US-Bischofskonferenz gegen das Vorhaben. Die Kardinal-Newman-Gesellschaft ist eine davon. Mittlerweile wurde eine eigene Homepage (http://www.freedom2care.org) eingerichtet, um Unterschriften zu sammeln und die Bevölkerung zu informieren.

„Die Obama-Administration arbeitet aktiv an der Beseitigung sensibler Bereiche des Gewissensschutzes, die die Ärzte und Krankenschwestern vor Diskriminierung schützen, falls sie sich weigern, moralisch anstößige Eingriffe wie Abtreibungen vorzunehmen“, betont die Kardinal-Newman-Gesellschaft in einer gestern veröffentlichten Aussendung. Das Kommuniqué schließt mit dem Appell, allen Ärzten und Krankenschwestern, denen der Lebensschutz ein Anliegen ist, zu Hilfe zu kommen.

Auch die US-Bischofskonferenz hat eine Internetseite zum Schutz der Gewissensfreiheit eingerichtet: http://www.usccb.org/conscienceprotection.