Glaube, Hoffnung, Liebe

Das heutige Mittwochsgebet stammt von Augustinus

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 241 klicks

Augustinus von Hippo, auch Augustinus von Thagaste oder Augustin, wurde am 13. November 354 in Thagaste, auch Tagaste, in Numidien, heute Souk Ahras in Algerien, geboren und starb am 28. August 430 in Hippo Regius in Numidien, heute Annabain, Algerien. Er ist einer der vier lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike und ein wichtiger Philosoph an der Epochenschwelle zwischen Antike und Mittelalter. Augustinus war zunächst Rhetor in Thagaste, Karthago, Rom und Mailand. Wie sein Vater war er Heide, unter dem Einfluss der Predigten des Bischofs Ambrosius von Mailand ließ er sich 387 taufen. Von 395 bis zu seinem Tod 430 war er Bischof von Hippo Regius. Sein Gedenktag in der Liturgie ist der 28. August. Augustinus hat zahlreiche theologische Schriften verfasst, die zu einem großen Teil erhalten sind.

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Keiner verliert dich, ohne getäuscht zu sein,

keiner findet dich, ohne gerufen zu sein,

keiner findet dich, ohne gereinigt zu sein.

Dich verlassen heißt verloren gehen,

dich suchen heißt dich lieben,

dich sehen heißt dich besitzen.

Der Glaube drängt uns hin zu dir,

die Hoffnung führt uns hin zu dir,

die Liebe vereinigt uns mit dir.