„Globales Fest der Nächstenliebe!“

Größte Solidaritätsaktion der Welt: diesen Sonntag in allen Pfarren Wien

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WIEN, 17. Oktober 2009 (ZENIT.org).- Diesen Sonntag ist es in vielen Ländern so weit: Die größte Solidaritätsaktion der Welt, der Weltmissions-Sonntag, wird in allen Pfarren gefeiert. Weltweit wird für Bedürftige gebetet und gesammelt. Mehr als eine Milliarde Katholiken unterstützen gemeinsam die Allerärmsten. Der Weltmissions-Sonntag, der in Österreich am 18. Oktober gefeiert wird und in Deutschland am 25. Oktober 2009 garantiert, dass wirklich jede Diözese, jede Pfarre das Nötigste erhält und die Geldmittel gerecht verteilt werden.

Monsignore Dr. Leo-M. Maasburg, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke Österreichs und langjähriger Begleiter von Mutter Teresa: „Der Weltmissions-Sonntag ist ein globales Fest der Nächstenliebe. Unsere Gäste aus dem Senegal haben in den vergangenen Wochen zu tausenden Menschen in ganz Österreich gesprochen. Sie zeigen, wie viel die Gemeinschaft der Gläubigen, die Familie Gottes in der Welt, überall für die Ärmsten der Armen leistet. Als Missionare bezeugen sie im Zeitalter der Globalität, dass die Liebe Gottes auch heute noch viele Menschen findet, durch die sie in allen Kontinenten wirken kann.“

Die „Missio-Sammlung“ am Weltmissions-Sonntag sichert die materielle Grundversorgung und die Existenz der 1.100 ärmsten Diözesen. Sie stellt der Kirche vor Ort die nötigsten Mittel für ihre pastoralen und sozialen Aufgaben zur Verfügung. Sie macht die Gemeinschaft der Weltkirche deutlich und sorgt für eine gerechte Verteilung der finanziellen Mittel.

Die Sammelergebnisse werden nach Rom gemeldet und von dort aus weltweit koordiniert, damit eine faire Verteilung möglich und niemand vergessen wird. So erhalten auch jene Diözesen und Pfarren finanzielle Unterstützung, die keine „Pfarrpartnerschaft“ oder einen Gönnerkreis in den reichen Ländern und die damit verbundene Hilfe haben. Viele Bischöfe und Priester sind einfach zu arm, um nach Europa zu fliegen und direkt um Unterstützung zu bitten.

Gesammelt wird in allen Pfarren der Welt, auch in den ärmsten. Somit trägt jeder etwas zur größten Solidaritätsaktion der Welt bei. Viele Aktivitäten rund um den Weltmissions-Sonntag Österreichweit haben die Missio-Gäste aus dem Senegal bei zahlreichen Veranstaltungen ihr Land und das Wirken der Kirche präsentiert. Schwester Claudine Marie Ndione, Direktorin der Schule in Thiès, sowie Frère Thomas Pickandieu Gomis und Frère Stanislas Diouf aus dem für seine Musik berühmten Benediktinerkloster Keur Moussa, erzählten dabei von ihrer Arbeit und ihrem Leben.

Im Senegal sind die Christen mit 7 Prozent eine Minderheit, 90 Prozent der Bevölkerung sind Muslime. Das Zusammenleben gestaltet sich friedlich und das Wirken der Kirche findet in der ganzen Gesellschaft Anerkennung. Seit Anfang Oktober läuft die „Jugendaktion 09“: Tausende österreichische Jugendliche bieten in Pfarren, Schulen und auf öffentlichen Plätzen fair gehandelte Produkte an und unterstützen so den fairen Handel.

Der Reinerlös aus dem Verkauf der köstlichen Schoko-Pralinen und „Bio-Bärli“ kommt Jugendprojekten im Senegal, in Ecuador, Peru, Simbabwe und einem Jugendaustausch mit Indien zugute. Mit der „Kinderaktion“ werden zwei Projekte gefördert: Die Schulausbildung für Mädchen aus mittellosen Familien, gleich ob Christen oder Muslime, in der Schule der Ursulinen in Thiés, sowie der Ausbau eines zu klein gewordenen Gesundheitszentrums in Popenguine, in dem Kinder vor dem Tod durch Malaria oder Unterernährung gerettet werden.

Am Weltmissions-Sonntag, am 18. Oktober, findet unter anderem eine feierliche heilige Messe im Stephansdom und anschließend ein großes Missionsfest mit einem eigenen Programm für Kinder statt. Bitte helfen Sie, damit die Kirche helfen kann! Online spenden auf www.missio.at http://www.missio.at Spendenkonto: Empfänger: Missio Päpstliche Missionswerke Kontonummer: 7.015.500 Bankleitzahl: 60.000 (PSK)