"Glückliche Arbeit zugunsten der Geringsten"

Papst begrüßt ehemalige Zwangsprostituierte

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ROM, 5. November 2009  (Zenit.org).- Papst Benedikt XVI. hat eine ehemalige Zwangsprostituierte aus Nigeria während der Generalaudienz am Mittwoch begrüßt. Die junge Frau ist dank der Bemühungen der Gemeinschaft „Papst Johannes XXIII." aus der Sklaverei befreit worden. Sie vertrat bei der Begegnung auf dem Petersplatz die im Jahr 1968 gegründete internationale Hilfsorganisation päpstlichen Rechts, die mit 3.000 Mitgliedern bei der Generalaudienz vertreten war.

Die Gemeinschaft wurde von dem italienischen Pfarrer Oreste Benzi gegründet und arbeitet inzwischen in 25 Ländern, vertreten durch mehr als 600 Zentren, für 40.000 Menschen aus der Drogenszene, dem Rotlichtmilieu und andere gesellschaftlichen Randgruppen. Bereits  Papst Johannes Paul II. hat die Arbeit der Gemeinschaft mehrfach bei Audienzen gewürdigt.

An den zweiten Todestag (ZENIT berichtete) von Pfarrer Benzi am 2. November erinnernd, sagte Papst Benedikt XVI, er hoffe, dass die fruchtbare spirituelle Hinterlassenschaft dieses würdigen Priesters die Mitglieder anrege, „die glückliche Arbeit, die er zugunsten der Geringsten in unserer Gesellschaft begonnen hate, Früchte in der Kirche und der Welt trage." Er freue sich, sie mit Gebet zu unterstützen, sagte der Papst. (mk)