"Goldene Göre" - "aktiv, fröhlich, mutig, neugierig, gesellschaftlich engagiert, pfiffig, kreativ, ungezwungen und beherzt"

Preisverleihung des Deutschen Kinderhilfswerks

Rom, (ZENIT.org) Britta Dörre | 401 klicks

2014 wird die „Goldene Göre“ zum zehnten Mal verliehen werden. Bis zum 20. Januar 2014 haben Kinder- und Jugendgruppen Zeit, sich für den Preis zu bewerben. Mit der „Goldenen Göre“ werden Projekte ausgezeichnet, „bei denen Kinder und Jugendliche beispielhaft an der Gestaltung ihrer Lebenswelt mitwirken.“

Der Preis „Goldene Göre“ wurde ins Leben gerufen, um die in Art. 12 der UN-Konvention verankerten Rechte der Kinder zu fördern. Projekte von Kindern und Jugendlichen, „die sich für die Kinderrechte einsetzen und in beispielhafter Art und Weise Beteiligung von Kindern und Jugendlichen praktisch umsetzen“, werden auf diese Weise einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Zur Namensgebung heißt es: „Für uns steht der Begriff ‚Goldene Göre‘ für Kinder und Jugendliche, die aktiv, fröhlich, mutig, neugierig, gesellschaftlich engagiert, pfiffig, kreativ, ungezwungen und beherzt sind.“

Bewerben können sich Projekte, die bereits laufen oder im letzten halben Jahr abgeschlossen worden sind. Die „Goldene Göre“ ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, erklärte zur Ausschreibung: „Wir sind immer wieder beeindruckt, mit welchem Engagement sich Kinder und Jugendliche für ihre eigenen Rechte, aber auch für die anderer Menschen einsetzen. Mit der ‚Goldenen Göre‘ zeichnen wir dieses Engagement aus und weisen zugleich darauf hin, wie wichtig die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist. Kinder und Jugendliche, die sich selbst als aktiv gestaltend erfahren, beteiligen sich auch als Erwachsene eher an der Gestaltung des Gemeinwesens. Mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird somit ein wesentlicher Grundpfeiler unserer Demokratie gestärkt.“