Google und eine Päpstliche Universität: Nicht nur eine technologische Innovation

Mikrounternehmen und menschliche Werte im Master für die Wissenschaften der Kommunikation und Neuen Medien am päpstlichen "Athenäum Regina Apostolorum"

| 1220 klicks

ROM, 24. Februar 2012 (ZENIT.org) - Zum ersten Mal wird eine Päpstlichen Universität, nämlich das päpstliche Athenäum "Regina Apostolorum in" Rom, mit Google zusammenarbeiten, um mit einem Master-Studium, das Technologie, Mikrounternehmen und menschliche Werte verbindet, eine neue Generation von Web-Benutzern auszubilden.

Am Vormittag des 23. Februars um 11.30 Uhr gaben Pater Gonzalo Miranda, Dekan der Fakultät für Bioethik, Giorgia Abeltino von Google, Alberto Contri, Vorsitzender der Stiftung ‚Pubblicità Progresso’, Raffaele Barberio, Gründer von Key4Biz, Prof. Dr. Maria Rita Parsi, Prof. Oreste Signore vom Nationalen Forschungsrat CNR und M.V. Cervellini von der Post- und Fernmeldewesenpolizei im Audimax des Athenäums (Via Aldobrandeschi 190 in Rom) eine Pressekonferenz, um den Master in Wissenschaften der Kommunikation und Neuen Medien vorzustellen, ausgearbeitet und geförder vom Institut für höhere Studien über die Frau IDDS (www.istitutodonna.it).

Giorgia Abeltino, verantwortlich für den Datenschutz von Google Italien, erklärte bei diesem Anlass, dass „Google im Bildungsbereich aktiv ist, mit besonderem Augenmerk auf die Erziehung zur sicheren und verantwortungsvollen Internetnutzung.

In diesen Kontext reiht sich die Beteiligung von Google am Master in Kommunikations- und Neuen Medienwissenschaften ein, der vom Institut für höhere Studien über die Frau am Päpstlichen Athenäums Regina Apostolorum gefördert wird“, fuhr sie fort.

Es sei allseits bekannt, dass das Internet heutzutage eine unverzichtbare Quelle von Möglichkeiten darstelle, sowohl im Bereich des sozialen Lebens als auch im wirtschaftlichen Bereich. Daher beabsichtige Google, praktische Anleitungen zum Schutz von Kindern, zur Verteidigung der Privatsphäre und zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen zu liefern. Aber vor allem wünsche sich Google, dass das Internet einen Ort zur Förderung von Werten und Ideen verkörpere.

Dies sei ein Unterfangen, um auf den Aufruf von Papst Benedikt XVI. zu reagieren, der bei vielen Gelegenheiten die Kirche eingeladen habe,  „sich den neuen Sprachen der digitalen Welt zu öfnen.“ Die Web Wired Women (WWW) des Instituts für höhere Studien über die Frau des Päpstlichen Athenäums Regina Apostolorum hätten sich direkt mit den Riesen der digitalen Welt in Kontakt gesetzt: Sie hätten Google, Microsoft sowie Facebook um Hilfe gebeten, um eine erste Gruppe von Personen auszubilden, die das Internet unter dem Gesichtspunkt eines neuen Humanismus zu nutzen wüssten und die in der Lage seien, Technologie, Unternehmergeist und menschliche Werte miteinander zu vereinen.

Google, Microsoft und Facebook brauchten nämlich tatsächlich verantwortungsvolle Nutzer, die das Web zu einem nützlichen Hilfsmittel machten, um auf zuverlässige Weise Informationen und Wissen auszutauschen, und um gleichzeitig allen Menschen auf transparente und ethische Art Zugang zu den sozialen und kommerziellen Möglichkeiten des Netzes zu ermöglichen.

Vor diesem Hintergrund sei der erste Masterstudiengang in Wissenschaften der Kommunikationund Neuen Medien entstanden.

Weitere Informationen und Immatrikulationsbedingungen finden sich hier.

[Übersetzung des italienischen Originals von Sabrina Toto]