Gründer von "Communione e Liberazione" schwer erkrankt

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MILAN, 18. Februar 2005 (ZENIT.org).- Um das Gebet für ihren Gründer bitten die Mitglieder der kirchlichen Bewegung "Communione e Liberazione" ("Gemeinschaft und Befreiung"). Msgr. Luigi Giussani leidet seit einigen Tagen an den Folgen einer schweren Lungenentzündung.



In einer Nachricht an alle Mitglieder der Bewegung wird dazu aufgerufen, "den Rosenkranz für Don Giussani zu beten, der eine sehr ernste Pneumonitis hat". Eine gewisse positive Reaktion auf die Behandlungen gebe es, wird in dem ZENIT vorliegenden Schreiben informiert.

Der 82-jährige Msgr. Luigi Giussani wird derzeit in seinem Wohnsitz in Mailand behandelt. Er leitet heute die Bewegung "Comunione e Liberazione" als Vorsitzender des Leitungsrats (auch "Centro", Zentrum, genannt). Darüber hinaus steht er der "Zentralen Diakonie", dem Leitungsgremium der Fraternität von "Comunione e Liberazione", vor. Diese Vereinigung wurde 1982 vom Päpstlichen Rat für die Laien offiziell anerkannt. Schließlich beseelt und leitet Msgr. Guissani auch die Vereinigung der "Memores Domini". Ihr gehören Personen von CL an, die sich für eine Hingabe an Gott in der Jungfräulichkeit entschieden haben. Der Priester ist außerdem beratendes Mitglied der Kongregation für den Klerus und des Päpstlichen Rates für die Laien.

Das Ziel von "Gemeinschaft und Befreiung" ist die Ausbildung seiner Mitglieder hin zu einer christlichen Reife und Mitarbeit in der Sendung der Kirche in allen Lebensbereichen. Gegründet wurde die Bewegung im Jahre 1954 in Italien. Heute ist sie in 70 Ländern tätig.