Grußwort der christlichen Finanzberater an den Papst

Auch die Finanzwelt braucht Barmherzigkeit und Gerechtigkeit

London, (ZENIT.org) | 863 klicks

„Die Gesellschaft lechzt Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in der Finanzwelt“, heißt es in einem Grußwort der „Association of Christian Financial Advisors“ (ACFA) mit Sitz in London an Papst Franziskus. Der Verband, heißt es in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, begrüße die Wahl des Papstes, „der auch bei seiner ersten Messe im Namen der Armen sprach.“

Der Sprecher des Verbandes, Aidan Vaughan, betont in der Verlautbarung: „Wir brauchen eine Kirche der Armen, und durch die Tugend der Einfachheit schließt Papst Franziskus viele, die um Gerechtigkeit in der Wirtschaft und in der Finanzwelt bitten, in sein Gebet ein.“

Vaughan schätzt vor allem, dass Papst Franziskus in seiner Messe zum Beginn des Pontifikats sich an alle wandte „die Verantwortung in der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft tragen“ und diese um die „Bewahrung der Schöpfung“ bittet und sie zu „liebevoller Fürsorge für alle Menschen, insbesondere Kinder, ältere Menschen und Bedürftige“ auffordert.

„Mit Papst Franziskus scheint die katholische Kirche ein Oberhaupt gefunden zu haben, dem die Bedürftigen sehr am Herzen liegen und dem es um Gerechtigkeit geht“, so Aidan Vaughan weiter.

Die „Association of Christian Financial Advisers“ setzt sich für die Förderung der christlichen Ethik bei finanziellen Beziehungen und Geschäften ein. Derzeit engagiert sich der Verband im Rahmen einer Kampagne gegen hochverzinste Kredite, die als „soziales Übel“ bezeichnet werden.

Im Rahmen der Kampagne werden die politischen Behörden der europäischen Regierungen aufgerufen, „Hilfsmaßnahmen für schwache und von Sparmaßnahmen betroffene Bevölkerungsteile auf den Weg zu bringen…“