Grußwort von Benedikt XVI. zum Symposium in Tansania

Studienseminar über Jesus von Nazareth

Rom, (ZENIT.org) Maike Sternberg-Schmitz | 287 klicks

Vom 10. bis zum 12. März findet am Jordan University College von Morogono in Tansania ein Studienseminar mit dem Titel „Von woher kommst Du? Die Figur und die Botschaft Jesu in der Trilogie ‚Jesus von Nazareth‘ von Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ statt. Es handelt sich dabei um das zweite Symposium in Afrika; das erste fand vergangenen September in Benin ebenfalls zu „Jesus von Nazareth“ statt. Anlässlich des Treffens sandte Benedikt XVI. ein Grußwort an die Teilnehmer, in dem er schrieb:

„Christus ist die Mitte unseres Glaubens, der seinem Wesen nach Begegnung mit ihm und somit mit dem lebendigen Gott ist. Dass seine Gestalt in unserer Zeit durch vielerlei Diskussionen und Meinungen immer mehr verdrängt und unzugänglich wird, ist eine Sorge für die Kirche, die uns innerlich umtreiben muss.“

Aus dieser Sorge heraus habe er seine Bücher geschrieben, so Benedikt XVI. weiter.  Er habe versucht, die Gestalt Jesu in seinen Büchern neu sichtbar zu machen und alles aufzugreifen, was sich in der gegenwärtigen Theologie an Möglichkeiten zu tieferer Nähe zu Jesus biete. Gleichzeitig habe er sich bemüht, die Hindernisse zu überwinden, die einer Begegnung mit ihm im Weg stehen würden. Abschließend schrieb Benedikt XVI.:

„Ich hoffe, dass ihre Studientage dazu helfen werden, dem Herrn neu zu begegnen und so auch dazu beitragen, sein Evangelium mit neuer Kraft zu verkündigen und die Menschen zu den Wassern des Lebens zu führen, die er uns eröffnet.“