Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg sagt DANKE!

Spenden unterstützen in 2013 das wertvolle Angebot für Familien mit einem frühgeborenen Kind

Regensburg, (Bistum Regensburg) | 384 klicks

Im Januar 2014 feiert die Harl.e.kin-Nachsorge fünften Geburtstag. Das so wichtige Angebot für Eltern mit einem früh- oder risikogeborenen Kind wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen unterstützt, ist jedoch auf Spenden angewiesen, um den Eigenanteil an den Gesamtkosten stemmen zu können. Fast am Ende des Jahres 2013 angekommen möchte sich das Harl.e.kin-Team bei allen Unterstützern bedanken, die mit ihrer Spende so viel Gutes ermöglichen. 

Einer, der die Arbeit der Harl.e.kin-Nachsorge wie kein anderer kennt und um die Bedeutung des Angebots für Eltern weiß, ist Professor Dr. Hugo Segerer, seines Zeichens Chefarzt der Neonatologie in der Klinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder. Er leitet verantwortlich die Intensivstation für früh- und risikogeborene Kinder in der Klinik, einem Perinatalzentrum Level 1. Das heißt, hier ist die höchste Versorgungsstufe gegeben. Zu seinem 60sten Geburtstag hat Prof. Dr. Segerer auf Geschenke verzichtet und seine Gäste, Verwandte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebeten die Harl.e.kin-Nachsorge zu unterstützen. Großartige 2.715 Euro sind zusammengekommen. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott! 

Eine ähnliche Idee hatte Elisabeth Stork. Ihre Geburtstagsgäste spendeten gerne für das Nachsorgeangebot. Als Patin von Harl.e.kin hat Lilo Sillner, Geschäftsführerin der Labertaler Heil- und Mineralquellen ihr Patenkind in 2013 ebenfalls großzügig mit 2.000 Euro unterstützt. Auf ihre Begleitung und Hilfe kann sich Harl.e.kin seit 2009 verlassen. Weitere 3.122 Euro Spendengelder stammten von der Mitarbeiterschaft Infineon, dem Frauenbund Thalmassing und Sinzing, dem Frauenkreis Ettmannsdorf und von betreuten Familien. 

Harl.e.kin – ein Anker für Eltern in schweren Zeiten

Kommt ein Baby zu früh oder krank zur Welt, brauchen Eltern in dieser stark belastenden Zeit neben medizinischen Hilfen erfahrene Fachkräfte, die ihnen Halt geben und sie nicht alleine lassen mit ihren Ängsten und Sorgen. Nach dem Klinikaufenthalt berät und unterstützt das Harl.e.kin-Team diese Familien. Träger des Kooperationsprojekts ist die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V., Partner sind das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg Klinik St. Hedwig, die Interdisziplinäre Frühförderstelle des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums und das Kinderzentrum St. Martin der KJF. 

„Unsere Arbeit ist herausfordernd“, stellt die Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge Angelina Ernst heraus. „Die wunderbaren Momente jedoch, in denen wir Kind und Eltern auf einem guten Weg wissen, bereichern uns ungemein.“ Im zu Ende gehenden Jahr hat die Harl.e.kin-Nachsorge 70 Familien mit 95 Kindern betreut und begleitet. Das Nachsorge-Team hilft bei pflegerischen, entwicklungspsychologischen und sozialrechtlichen Fragestellungen weiter. Alles ist darauf ausgerichtet, die Familiensituation zu stabilisieren, Entwicklungsauffälligkeiten oder -defizite möglichst früh zu erkennen und den Kindern bestmögliche Entwicklungschancen zu eröffnen. 

Das Harl.e.kin-Nachsorge-Team und die Familien sind dankbar für Ihre Spende. Spendenkonto: LIGA BANK Regensburg eG, BLZ 750 903 00, Kto.-Nr.: 1 100 106 Kennwort: Harlekin 

Text: Christine Allgeyer

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg)