Hauptverursacher des Klimawandels sind wir: Es trifft Arme in Südhemisphäre

Bundesweite Eröffnung der Misereor-Fastenaktion heute in Stuttgart

| 852 klicks

STUTTGART, 27. Februar 2009 (ZENIT.org).- „Die Klimaveränderungen sind nicht mehr zu leugnen - und wir sind die Hauptverursacher dieses Klimawandels, der vor allem die Armen in den Ländern des Südens trifft“, mahnt MISEREOR, das Hilfswerk der deutschen Bischöfe.

Aus diesem Grund steht die diesjährige MISEREOR-Fastenaktion unter dem Motto: „Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können", was den Zusammenhang von Klimawandel und Ernährungssicherheit verdeutlichen will. Die bundesweite Eröffnung findet heute in Stuttgart statt.

Ausgehend von Erfahrungen mit Projekten in Burkina Faso, Haiti und auf den Philippinen wird die Fastenaktion darauf aufmerksam machen, wie sehr Menschen unter den Folgen des Klimawandels leiden, sich aber auch durch eigene Kraft, innovative Ideen und in der Entwicklungszusammenarbeit (unter anderem dank MISEREOR) behaupten können.

Höhepunkt der Eröffnungsfeierlichkeiten wird am Sonntag ein Gottesdienst mit Gästen aus der Weltkirche in der Konkathedrale St. Eberhard in Stuttgart sein. Die Predigt wird der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst, halten. Der deutsche Fernsehsender SWR 1 wird den Gottesdienst ab 10.00 Uhr übertragen.

„Auf dem Erfahrungshintergrund von 50 Jahren Arbeit gegen den Hunger heißt die Antwort MISEREORS in der Entwicklungszusammenarbeit: vorrangige Förderung der nachhaltigen, bäuerlichen Landwirtschaft!“ Nur sie ermögliche den Menschen „eine krisensichere, umweltverträgliche Produktion von Lebensmitteln. Diese Ansätze bewähren sich selbst bei sich wandelnden klimatischen Verhältnissen und gewährleisten damit auch Ernährungssicherheit in der Zukunft“.