Heiligenkreuzer Mönche mit neuer Anti-Depressivum- CD

Musik als Gebet: Neue CD Chant - Amor et Passio" ab sofort im Handel erhältlich

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WIEN, 8. November 2011 (ZENIT.org). -  Die neue CD „Chant - Amor et Passio“ der singenden Heiligenkreuzer Mönche mit  Gesängen im Gregorianischen Choral für die Passionszeit, speziell die Zeit zwischen Gründonnerstag und Ostersonntag, ist ab sofort im Handel erhältlich.

P. Karl Wallner, der Pressesprecher des in der Erzdiözese Wien gelegenen  Zisterzienserstifts Heiligenkreuz,  nannte den neuen Tonträger „bestes denkbares Anti-Depressivum gegen die aktuellen Krisen bis hin zur Kirchenkrise“.

Die CD vermittle die „Urkraft gelebter Spiritualität“ und könne „gerade in Zeiten der Ungewissheit und der Sorge und Angst Trost spenden“, so P. Wallner am Freitag gegenüber „Kathpress“. 

Die erste CD „Chant - Music for Paradise" vor drei Jahren unter dem weltweiten Label „Universal" war ein überaus großer Erfolg.  Die Mönche haben nunmehr eigens zur CD-Produktion ein Plattenlabel mit dem Namen „OBSCULTA-MUSIC“ gegründet.

Der Name verweist auf das erste Wort der Ordensregel des Heiligen Benedikt, die mit den Worten „Obsculta, o fili!“ („Lausche, mein Sohn!“) beginnt. Es sei durchaus denkbar, so P. Wallner, dass unter dem Label auch weitere Produktionen aus Heiligenkreuz erscheinen werden. Konkrete Planungen gebe es allerdings zurzeit nicht.

Abt Maximilian Heim zeigte sich bei der Präsentation der CD erfreut darüber, dass gerade bei jungen Menschen das Interesse am gregorianischen Choral groß sei, „da sie offenbar spüren, dass über die Schönheit dieser Musik auch etwas von der Schönheit Gottes erschlossen wird.“ Diese Perspektive eines „Einstimmens in den Chor der Engel“ habe man auch bei „Chant - Amor et passio“ nie aufgegeben, so der Abt.

Eine Besonderheit gegenüber der ersten „Chant“-CD von 2008 ist die musikalische Begleitung. Mit dem jungen Luxemburger Musiker David Ianni konnte ein Komponist gewonnen werden, der vier Stücke mit eigenen Klavierkompositionen begleitet.

 Er sei ein „gläubiger Musiker“, so Ianni bei der Präsentation. Er habe sich sehr geehrt gefühlt, dass er diese Verbindung von Musik und Gebet durch Eigenkompositionen unterstützen durfte.