Heiliger Stuhl startet soziales Netzwerk für Fotos vom Weltjugendtag

Die Gesichter der Jugendlichen des WJT: von Madrid in die Welt über das Web

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Von Jesús Colina

ROM, 18. August 2011 (ZENIT.org). - Anlässlich des Weltjugendtages hat der Heilige Stuhl ein soziales Netzwerk für Fotos eingerichtet. Durch dies sind Millionen junger Menschen in diesen Tagen in der Lage, ihr eigenes „Ich war dort“ zu sagen (oder besser: sichtbar werden zu lassen).

Living World Faces“ ist der Name des neuen Service-Portals des Vatikans Pope2you.net,das der Päpstliche Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel durch die Förderung der italienischen Bischofskonferenz realisiert hat.

In Madrid ist das Team von Pope2You (das Portal des Vatikans für junge Leute, das sich  mehr als 10 Millionen besuchter Seiten rühmen kann) anwesend. Dank einiger Mobilstationen sind sie mit iPad und mobilen Verbindungen ausgestattet, so dass sie jungen Menschen ermöglichen können, ihre Fotos Freunden über das Internet zu senden.

Das ist ihr Zeugnis des Glaubens und ihrer Teilnahme an der größten Veranstaltung für die Jugend, die von der katholischen Kirche organisiert wird.

„Neue Technologien kommen immer wieder auf und werden mit zunehmendem Bewusstsein auch vom Vatikan genutzt“, erklärte Pater Paolo Padrini, der Leiter des Projektes, gegenüber ZENIT.

„Der Wunsch ist es, jungen Menschen einen ‚virtuellen Platz' bei den Menschen zu geben, die physisch an der Veranstaltung teilnehmen. Nicht nur virtuell, sondern real und virtuell zugleich, um Millionen von Jugendlichen, die derzeit in Madrid sind, die Gelegenheit zu geben, eine Erinnerung durch Fotos nach Haus schicken zu können, ein konkretes Zeichen ihres Zeugnisses: Ich bin in Christus verwurzelt“, fügte der Priester hinzu.

Die auf den Tagen des Weltjugendtages gesammelten Bilder können ab sofort über über das Portal www.pope2you.net hochgeladen werden. Von hier aus wird ein Mosaik zusammengestellt, das das Abbild von Papst Benedikt XVI. bilden wird. Des Weiteren kann dieses auch über die großen sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter oder das neue Google Plus an Freunde und Bekannte geschickt werden.

Das Projekt wird nicht mit dem Abschluss des Weltjugendtages enden: Die gesammelten Fotos der Jugendlichen können zu Hause heruntergeladen und so nochmals mit den Freunden angeschaut werden. Das ist ein konkreter und „junger“ Weg, Altersgenossen zu evangelisieren. Es ist eine Möglichkeit sagen zu können: „Ich war auf dem WJT und habe eine große Erfahrung im Glauben mit nach Hause gebracht“, erklärte Pater Padrini.

„Also, noch einmal, junge Menschen werden durch Web in der Lage sein, wirkliche Verkünder des Glaubens zu werden, so wie es Benedikt XVI. eindringlich in seinen letzten Botschaften im Zusammenhang mit den neuen Medien und ihrer Nutzung durch Jugendliche ausgedrückt hat“, fasste der Priester zusammen.

ZENIT-Übersetzung des italienischen Originals