Heiliger Vater würdigt den Beitrag dreier Wissenschaftler zum christlichen Humanismus

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ROM, 22. November 2005 (ZENIT.org).- Papst Benedikt XVI. hat drei Wissenschaftler für ihren Beitrag zur Verbreitung eines wahrhaft christlichen Humanismus ausgezeichnet.



Der Preis, der alljährlich gemeinsam von den Päpstlichen Akademien vergeben wird, geht in diesem Jahr an den Italiener Giovanni Catapano, einen Experten für Moralphilosophie und antike und frühchristliche Philosophiegeschichte. Er wird für sein Werk \"Das Konzept der Philosophie in den frühen Schriften von Augustinus: Eine Untersuchung der meta-philosophischen Textstellen in \'Contra Academicos\' bis zu \'De Vera Religione\'\" gewürdigt.

Der Heilige Vater, der sich bei seiner Doktorarbeit ebenfalls intensiv mit dem Denken des heiligen Augustinus auseinandergesetzt hat, erklärt in seinem Grußschreiben zur Jahressitzung der Päpstlichen Akademien am vergangenen Dienstag, dass diese Analyse \"die originären Hauptaspekte der philosophischen Konzeption des \'frühen\' Augustinus auf zufrieden stellende Weise beleuchtet\".

Außerdem würdigte der Papst den italienischen Wissenschaftler Massimiliano Marianelli von der Universität Perugia für dessen Werk \"Die Neuentdeckung der Metapher: Mythos und Symbol in der Philosophie von Simone Weil\" sowie P. Santiago Sanz Sánchez, Professor an der Universität vom Heiligen Kreuz in Rom, für dessen Dissertation über das Thema der \"Beziehung zwischen Schöpfung und Bund in der modernen Theologie\". Als \"Zeichen der Wertschätzung und der Ermutigung\" verlieh Benedikt XI. ihnen eine päpstliche Medaille.