Heiliges Land: "Wir beten für den Regen"

Schreiben des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Fouad Twal

Rom, (Fides) | 206 klicks

„Der Regen ist in unserem Heiligen Land verspätet, und es droht uns eine Dürre. Wir müssen dafür beten, das Gott uns segnet, dass er sich unserer erbarmen möge und unsere Bedürfnisse – insbesondere nach Wasser – erfüllt und unser Land vom Übel der Dürre befreit“, so der Lateinische Patriarch im Heiligen Land, Erzbischof Fouad Twal; in einem am gestrigen 28. November veröffentlichten Schreiben, in dem er alle darum bittet, insbesondere am 1. Adventssonntag, dem 1. Dezember, für das Geschenk des Regens zu beten und zu fasten.

In dem vom Patriarchat von Jerusalem veröffentlichten Schreiben werden die Gläubigen eingeladen „zu Gott dem Allmächtigen zu beten, damit er die Trockenheit von unserem Boden fernhalten und unserer Probleme gedenken und die Dürre lindern möge, damit er uns Regen schenkt und unseren Boden, unsere Pflanzen und unsere Tiere wieder erwecke, denn sie sind alles was wir haben.“ „Vor uns“, so Patriarch Twal, „hat dies der Prophet Elias getan, der im Augenblick der Dürre für den Regen betete und dessen Gebete erhört wurden (1 Re 18, 41-45).“

Bereits in der Adventszeit 2010 hatte Patriarch Twal um das Gebet für Regen gebeten, als die Region unter langer Trockenheit litt. (GV)

(Quelle: Fidesdienst 29/11/2013)